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So entfesselt wie expressiv zart

Als Solo-Klarinettist im Musikkollegium ist Sérgio Pires immer wieder präsent. Seine Souveränität als Konzertsolist war nun im Stadthaussaal zu bewundern.

Gefühlsinniger Vortrag: Klarinetten-Solist Sérgio Pires.
Gefühlsinniger Vortrag: Klarinetten-Solist Sérgio Pires.
Herbert Büttiker

Schweden mit dem Mozart-Zeitgenossen Joseph Martin Kraus, Dänemark mit Carl Nielsens Klarinettenkonzert und Norwegen mit der bekannten Schauspielmusik zu «Peer Gynt» – alles wies vom Programm des Musikkollegiums vom Mittwoch her nach Skandinavien.

Aber Dirigent Christian Arming, der den Abend mit Schmiss und Sentiment virtuos steuerte, stammt aus Wien, und Sérgio Pires, der fabelhafte Solist des Klarinetten-Konzerts aus Portugal. Zusammen mit den Streichersolisten des Orchesters spielte er als Zugabe ein Fado-Arrangement, delikat, traumhaft, hingebungsvoll, eine Reverenz an seine Heimat, die Fernweh nach südlicheren Gefilden auslöste.

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