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«Sönd willkomm!»

Sie sind traditionsverbunden und dennoch kein bisschen angestaubt. Spielerisch kombiniert der Hitzige ­Appenzeller Chor Sprachen und Musikstile zu einem ­erfrischenden Crossover.

Der Hitzige Appenzeller Chor bringt das Dorf in die Stadt und die Musiktradition des Appenzellerlandes in eine Symbiose mit Rock und Hip-Hop.
Der Hitzige Appenzeller Chor bringt das Dorf in die Stadt und die Musiktradition des Appenzellerlandes in eine Symbiose mit Rock und Hip-Hop.
pd

Das Appenzellerland: wunderbare Blumenwiesen, grasende Kühe, Felsengipfel und Bergbahnen, Streusiedlungen und kleine Dörfer. Alles ausser den Bergen ist klein und gut verteilt. Selbst Appenzell, Kantonshauptort von Innerrhoden, hat weniger als sechstausend Einwohner. Hier halten sich Traditionen nicht nur, sie werden gepflegt. Auch dem Tourismus zuliebe, der eine Haupteinnahmequelle bildet. Wanderwege und beliebte Ausflugsziele wie der Seealpsee und die Eben­alp sind mit Begrüssungen im Appenzeller Dialekt beschriftet. Die Freundlichkeit der Bevölkerung, die echt ist, wird längst von Werbeagenturen verwertet: «Sönd willkomm!», heisst es dort auf Schritt und Tritt.

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