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Tanzen, weil es verboten ist

Die London West End Musical Company spielt in der Parkarena «Footloose: Das Musical»: gute Songs, mit Show und Akrobatik garniert.

Wenn sie nicht gerade singen oder Kühe hüten, fliegen die Cowboys und Cowgirls durch die Luft.
Wenn sie nicht gerade singen oder Kühe hüten, fliegen die Cowboys und Cowgirls durch die Luft.
PD

Die Story eines Musicals muss nicht realistisch sein, sie muss auch nicht zum Nachdenken anregen, es reicht, wenn sie für die Abfolge der Songs einen plausiblen Faden liefert. Die Story kann eine spannungsvolle Ausgangs­lage bieten, etwa in Form eines Verbots. Es kann zum Beispiel verboten sein, die Früchte eines bestimmten Baumes zu essen – in der Tat wurde auch diese Geschichte bereits in einem Musical verbaut. Oder es ist verboten, zu tanzen, und niemand hält sich dar­an.Der Tanzfilm «Footloose» von 1984, mit Kevin Bacon und Lori Singer in den Hauptrollen, spielt in einer amerikanischen Kleinstadt – als Inspiration diente Elmore City im Staat Oklahoma, wo bis 1980 tatsächlich ein Tanzverbot galt. Erzählt wird die Story eines jungen Mannes, der sich in die Tochter des Pfarrers und puritanischen Stadtoberhaupts verknallt und in der Folge so etwas wie der Anführer einer Jugendgang wird, die sich gegen die lustfeindliche Haltung der Alten zur Wehr setzt. Hauptsächlich aber feiert der Film – die Lust am Tanzen.

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