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Vom Schaffen und vom Heiligen Geist

Melanie Mock ist Szenografin. Ihr jüngstes Werk: die Ausstellung «Zeit. Zeugen. Arbeit» im Museum Schaffen. Was eine antreibt, die sich ständig neu erfinden muss, um Wissen weiterzu­geben, und was dies mit der tätowierten Taube auf ihrem Unterarm zu tun hat.

Melanie Mock ist die künstlerische Leiterin der aktuellen Ausstellung im Museum Schaffen.
Melanie Mock ist die künstlerische Leiterin der aktuellen Ausstellung im Museum Schaffen.
Enzo Lopardo

Melanie Mock interessieren letztlich zwei Dinge im Leben. Die Frage danach, wie wir leben, und jene, wie wir besser leben könnten. Nicht besser im Sinne von mehr Wohlstand, grad im Gegenteil: «Unser Wohlstand verlangt eine strenge Selbstbefragung», sagt sie, lehnt sich zurück im Sessel des lauschigen Gartens der Coalmine und denkt nach. Denkt nach, als würde sie sich zum ersten Mal überlegen, was Wohlstand mit dem Menschen macht; wo er uns, wo er sie hingeführt hat.

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