Winterthur

Wettrennen mit dem Trans Europ Express, 1969

Hans-Peter Bärtschi hat ein riesiges Fotoarchiv. Für den Landboten sucht der Industriehistoriker Perlen heraus. Heute: zwei Zuggenerationen unter der alten Wylandbrücke.

Dampf gegen Strom – ein ungleiches Rennen.

Dampf gegen Strom – ein ungleiches Rennen. Bild: Hans-Peter Bärtschi

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Den Fahrplan kannte man: Der TEE Bavaria fuhr seit gut zwei Monaten von Zürich über Winterthur nach München, als Luxuszug zu ersehnten Zielen, das Höchste! 12 Jahre nach dem schlimmsten Krieg vereinigte sich Europa auf den Schienen. 101 Dieseltriebzüge rollten zu den westlichen Metropolen.

12 Jahre nach dem schlimmsten Krieg vereinigte sich Europa auf den Schienen.

Die Schweiz beteiligte sich zurückhaltend mit 2 Einheiten, später dann aber mit den ersten Vierstrom-TEE. Dem Fotografen gelang es, in diesen Zügen zwischen Etzwilen und Winterthur an Probefahrten teilzunehmen. Und da er im Herbst 1969 ein Praktikum als Dampflokheizer bei der Sulzer-Werkbahn absolviert hatte, veranstaltete er kurz darauf dieses Wettrennen, noch unter der alten Wylandbrücke. Etwas mehr als ein Jahr darauf flog der Bavaria wegen übersetzter Geschwindigkeit bei Immenstadt aus der Kurve, 28 Tote. Vor allem aber die Vierstromzüge fuhren noch lange, die letzten standen im Januar 2000 abgestellt im Rangierbahnhof – einer ist fahrtüchtig erhalten. (Der Landbote)

Erstellt: 01.02.2017, 16:03 Uhr

Erlebte Industrie (10/15)

In der 15-teiligen Serie zeigt der Winterthurer Industriehistoriker Hans-Peter Bärtschi Perlen aus seinem Bilderarchiv.

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