Zum Hauptinhalt springen

Winterthur auf Wiener Tour

Der Stadthaussaal war bis auf den letzten Platz besetzt und leuchtete in Rot. Das Winterthurer Jugendsinfonieorchester liess an seinem traditionellen Neujahrskonzert auch die Musik mit Wärme strahlen.

Grosser Applaus für das Jugendsinfonieorchester und seinen Dirigenten Simon Wenger, der die Musikerinnen und Musiker mit grosser Präsenz durchs Najahrskonzert geführt hatte.
Grosser Applaus für das Jugendsinfonieorchester und seinen Dirigenten Simon Wenger, der die Musikerinnen und Musiker mit grosser Präsenz durchs Najahrskonzert geführt hatte.
Herbert Büttiker

Wer Neujahrskonzert sagt, meint Wien und denkt an die grossen Wiener Philharmoniker. Auch das Winterthurer Jugendsinfonieorchester (WJSO) richtete sich am Sonntag geografisch nach diesem Musikpol. Werke von Beethoven und Ernst von Dohnányi standen auf dem Programm, und selbstverständlich folgten als Zugabe dann noch Werke von Johann Strauss. Das Konzert endete folglich «Unter Donner und Blitz», und das WJSO liess es ordentlich krachen. Wer da an Wien dachte, musste zugeben, dass das jugendliche Ungestüm dem gepflegten Philharmonikerwesen eine sympathisch spontane Frische entgegenzuhalten hatte.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.