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ZKB-Vize wird ­Präsident der neuen Theater-AG

Das Stadttheater ist nun offiziell eine Aktiengesellschaft. Präsident des Verwaltungsrates wird Jànos Blum.

Jànos Blum heisst der erste Präsident der Aktiengesellschaft des Stadttheaters.
Jànos Blum heisst der erste Präsident der Aktiengesellschaft des Stadttheaters.
pd

Am vergangenen Freitag wurde die Aktiengesellschaft des Stadttheaters mit einem Aktienkapital von 1,5 Millionen Franken gegründet. Präsident des Verwaltungsrates wird János Blum, der Vizepräsident des ZKB-Bankrates.

Blum kommt aus einer Künstlerfamilie, studierte Mathematik und Ökonomie und übte verschiedene Funktionen im Finanz- und Versicherungswesen aus, wie die neue AG gestern mitteilte.

FDP, Axa, «Landbote»

Vizepräsidentin wird Colette Gradwohl, die ehemalige Chefredaktorin des «Landboten». Nach einer weiteren leitenden Funktion bei der «Neuen Zürcher Zeitung» ging sie vor wenigen Monaten in den Ruhestand.

Weitere Mitglieder des Verwaltungsrats sind Ute Haferburg, die ehemalige Direktorin des Theaters Chur, FDP-Kantonsratspräsident Dieter Kläy, die städtische Kulturbeauftragte Nicole Kurmann, Finanzexpertin Elena Schwalbe-Chronis und Yvonne Seitz, die in leitender Funktion bei der Axa in Winterthur arbeitet.

Der Verwaltungsrat werde sich dafür einsetzen, mit einem vielseitigen und attraktiven ­Programm einen wichtigen ­Beitrag zum Kulturstandort ­Winterthur zu leisten, heisst es.

Unternehmerische Freiheit

Die Neu-Organisation soll dem Stadttheater mehr unterneh­merische Freiheit geben, vor ­allem wenn es darum geht, Geld von Privaten aufzutreiben. ­Gewinne abzuschöpfen, soll aber weiterhin nicht möglich sein.

Um sicherzustellen, dass die Qua­lität nicht sinkt, wird die Stadt­verwaltung, die das Theater abgab, weiterhin dessen Auftrag definieren. Im Gegenzug will die Stadt die neue Aktiengesellschaft mit 4,25 Millionen Franken pro Jahr subventionieren.

Das Gebäude bleibt im Besitz der Stadt. Auch der Unterhalt wird weiterhin von der Stadt übernommen. Das Volk stimmte dieser Vorlage im März mit einem Ja-Anteil von 75 Prozent zu.

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