Zum Hauptinhalt springen

11'353 Schüler

Das Winterthurer Schuljahr 2018/2019 startet am Montag gleich mit zwei Rekorden. Noch nie gab es soviele Schüler. Und auch noch nie soviele Klassen. Ausserdem öffnet am Montag das Schulhaus Neuhegi zum ersten Mal seine Tore und der Lehrplan 21 wird eingeführt.

Auch dieses Jahr warten wieder viele neugierige Köpfe auf ihren Schuleintritt.
Auch dieses Jahr warten wieder viele neugierige Köpfe auf ihren Schuleintritt.
Barbara Truninger

Das neue Winterthurer Schuljahr startet mit eindrücklichen Zahlen. Wenn am kommenden Montag der Unterricht beginnt, gehen insgesamt 11'353 Kinder und Jugendliche in total 569 Klassen zur Schule - das sind so viele wie noch nie. Für 1157 Kinder heisst es am Montag zum ersten Mal den Schulthek packen.

1205 Kinder werden nach den Sommerferien zum ersten Mal in den Kindergarten gehen. Dafür wurden 123 Kindergartenklassen gebildet.

Bis auf einige Kleinstpensen sind alle Lehrerstellen besetzt. 279 männliche und 1078 weibliche Fachkräfte werden die Schüler unterrichten.

Schulergänzende Betreuung gefragt wie noch nie

Auch die Zahl der angemeldeten Kinder in der schulergänzenden Betreuung ist dieses Jahr weiter angestiegen. Insgesamt nutzen 3134 Kinder dieses Angebot, das sind 35,2 Prozent aller Primarschul- und Kindergartenkinder. Hinzu kommen 97 Jugendliche, die das Angebot Mittagstisch-Sek nutzen.

Neu bietet die Schulergänzende Betreuung der Stadt nach den Sommerferien eine Morgenbetreuung ab 7 Uhr mit Frühstück an. Die Morgenbetreuung wird an 17 Standorten von total 37 Betreuungsorten angeboten. Diese können hier eingesehen werden.

Ein neues Schulhaus

Immer mehr Schüler brauchen auch immer mehr Platz. Deshalb trifft es sich gut, dass nebst dem neuen Pavillon Büelwiesen, nach dreijähriger Bauzeit am Montag auch im Schulhaus Neuhegi der Schulbetrieb aufgenommen werden kann. Der Neubau verfügt über 14 Schulklassenzimmer und drei Kindergartenräume sowie einer Dreifach-Sporthalle.

Erstmals Lehrplan 21

Im Kindergarten und der Primarschule bis zur 5. Klasse wird zudem heuer der neue Zürcher Lehrplan 21 eingeführt. Neu wird künftig mehr Wert auf kompetenzorientiertes und selbst organisiertes Lernen gelegt.

Demnach sollen Kinder nicht mehr nur Wissen anhäufen, sondern auch lernen, wie sie dieses Wissen anwenden können. Von den Lehrpersonen wird künftig verlangt, dass sie noch stärker auf die einzelnen Schüler eingehen und je nach individuellen Voraussetzungen und Unterrichtszielen mit den Lehr- und Lernformen variieren.

Am ehesten wird der neue Lehrplan bei der Lektionentafel und in den Stundeplänen sichtbar. Die grösste Änderung betrifft die Kindergartenstufe. Neu wird im 1. Kindergarten nur noch morgens, im 2. Kindergarten zusätzlich an zwei Nachmittagen unterrichtet. Mit dem Lehrplan 21 wird auch das Modul «Medien und Informatik» eingeführt. Dieses Modul legt einen neuen Schwerpunkt auf die informatische Bildung der Kinder im Zeitalter der Digitalisierung.

Im kommenden Schuljahr 2019/2020 tritt der Lehrplan dann auch in der 6. Klasse und auf der Sekundarstufe in Kraft.

Was sagt Schulvorsteher Jürg Altwegg zum neuen Lehrplan 21? Anlässlich des neuen Schuljahres hat der Stadtrat gegegnüber dem «Landboten» Stellung genommen:

Video: mcl

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch