Winterthur

11 Gemeinden und 400 Private kauften gut 1000 Theater-Aktien

Der Verwaltungsrat der Theater Winterthur AG ist zufrieden mit der Publikums-Beteiligung, die Mehrheit der Aktien bleibt aber bei der Stadt.

Durch den Aktienverkauf hat das Stadttheater eine gute halbe Million Franken generiert.

Durch den Aktienverkauf hat das Stadttheater eine gute halbe Million Franken generiert.

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Die erste Kapitalerhöhung sei abgeschlossen, meldete die neu geschaffene Theater Winterthur AG gestern. Insgesamt 1072 Aktien zu 500 Franken seien gezeichnet worden. Das ergibt eine Kapitalerhöhung um 536000 Franken. Die Stadt bleibt mit 1,5 Millionen Franken Hauptaktionärin, das war immer so vorgesehen und soll auch so bleiben.

Wer sind die neuen Aktionäre? Auch darüber gibt die Mitteilung Auskunft. Elf Gemeinden aus dem Umland sowie die Partnerstadt La Chaux-de-Fonds hätten rund 90 Aktien gezeichnet, pro Gemeinde sind das zwischen 2 und 13 Stück. Mehr als zehn Aktien hätten auch der Theaterverein und das Musikkollegium Winterthur erworben.

«Zeichen der Wertschätzung»

Beide Institutionen sind dem Theater seit Jahren verbunden, diese Verbindung sei nun «noch enger geschnürt» worden, heisst es in der Mitteilung. Auch zehn Firmen und Institutionen hätten Anteile erworben; die meisten Aktien aber wurden von rund 400 Privatpersonen erworben.

Der Verwaltungsrat freue sich «über dieses gute Resultat» und sieht das «als Zeichen der Wertschätzung vieler Personen und Institutionen für die Kultur». Eine weitere Kapitalerhöhung bis zu einem Maximum von 1500 Aktien sei bis Mitte 2021 möglich.

Erstellt: 22.01.2020, 11:53 Uhr

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