Winterthur

27 Stinkefinger kosten 2400 Franken

Die Stadtpolizei hat einen Radfahrer erwischt, der einem Rotlicht-Blitzer über Monate hinweg immer wieder seinen Mittelfinger präsentierte. Dafür muss er jetzt büssen.

Ein Velofahrer aus Winterthur war einem Blitzer der Polizei offensichtlich nicht wohl gesinnt. Dies kam ihn teuer zu stehen.

Ein Velofahrer aus Winterthur war einem Blitzer der Polizei offensichtlich nicht wohl gesinnt. Dies kam ihn teuer zu stehen. Bild: Keystone (Symbolbild)

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Das 27. war das eine Mal zuviel. Am Donnerstag ist der Stadtpolizei ein Velofahrer ins Netz gegangen, der innerhalb zweier Jahre über zwei Dutzend Mal ein Rotlicht überfuhr und dabei den Stinkefinger präsentierte. Der Mann muss nun Ordnungsbussen mit einem Gesamtbetrag von über 2 400 Franken berappen.

Wie die Stadtpolizei mitteilt, ist ihr der Velofahrer seit Ende 2017 immer wieder aufgefallen, weil er an der Schaffhauserstrasse absichtlich bei Rotlicht den Radweg verliess, die automatische Kamera auslöste und dabei den Mittelfinger vor die Linse hielt.

Täter geständig

Der 53-jährige Schweizer zeigte sich geständig. Die Polizei übergab ihm ein Bündel von 27 Ordnungsbussen in der Höhe von je 90 Franken (60 Franken «Rotlicht», 30 Franken «Radweg»).

Der Velofahrer hat nun 30 Tage Zeit, das Ordnungsbussenverfahren zu akzeptieren und die insgesamt 2 430 Franken einzuzahlen. Damit wäre die Sache erledigt, ansonsten würde ein ordentliches Verfahren eingeleitet. (huy)

Erstellt: 24.01.2020, 12:51 Uhr

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