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«600 Stutz für diesen Keller, das ist doch einfach verrückt»

Yann Schütz und Kay Wolf von der Band Capital H proben in einem Raum der Stadt. Wegen des Spar­programms sollen sie neu fast doppelt so viel für den Keller zahlen wie bisher.

Keine Subventionen mehr: Ob Yann Schütz und seine Kollegen im städtischen Keller weiterrocken können, ist unsicher.
Keine Subventionen mehr: Ob Yann Schütz und seine Kollegen im städtischen Keller weiterrocken können, ist unsicher.
Michele Limina

«Der Raum ist für uns mehr als ein Proberaum», sagt Kay Wolf und zeigt auf eine Kommode mit aufgemaltem Peace-Zeichen, die er von daheim mitgebracht und mit den anderen Jungs von der Poprockband ­Capital H im Luftschutzkeller auf dem Sidi-Areal montiert hat. In der Kommode sind Ohrstöpsel, Kabel, Effekt­geräte – was die Hobbymusiker halt nebst den Instrumenten so brauchen «zum Jammen mit den Kollegen». Leider sei für ein Sofa zu wenig Platz, ergänzt Yann Schütz, der im düsteren Keller auch eine Rückzugsmöglichkeit sieht. Zwei- bis dreimal pro Woche kommen Wolf, der Gitarrist, und Schütz, der Bassist, mit den drei anderen jungen Bandmit­gliedern zusammen – die Kumpel sind alle 18 oder 19 Jahre alt.

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