Winterthur

80 Gäste beim Fastenbrechen

Winterthurer Muslime laden auch dieses Jahr Gäste zu sich zum Fastenbrechen ein. An einer grossen Feier in Neuhegi nahm diesmal auch ein Stadtrat teil.

Öffentliches Fastenbrechen des Vereins Vielfalt, einer der Teilnehmer ist Stadtrat Nicolas Galladé (SP).

Öffentliches Fastenbrechen des Vereins Vielfalt, einer der Teilnehmer ist Stadtrat Nicolas Galladé (SP).

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Zum muslimischen Fastenmonat hat der Verein Viefalt zum dritten Mal das Projekt «Muslime bitten zu Tisch» organisiert. Dabei lädt eine Familie Andersgläubige nach Hause ein, dieses Jahr waren über 80 Gäste dabei, teilt der Verein mit. «Unser Ziel ist es die Vielfalt in der Gesellschaft wahrzunehmen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten in konstruktivem Umfeld zu erkennen, Brücken zwischen Menschen mit kulturellen, religiösen oder sprachlichen Unterschieden zu bauen und natürlich für ein besseres, offenes und vielfältiges Leben in Winterhur einen Beitrag zu leisten», schreibt der Vereinspräsident Tuncay Özdemir im Communiqué.

An einem grossen Fastenbrechen am 1. Juni in der Giesserei in Neuhegi nahmen auch Stadtrat Nicolas Galladé (SP), die Gemeinderäte Urs Glättli (GLP) und Felix Helg (FDP) sowie Brückenbauer von Kantons- und Stadtpolizei teil. Der Verein will das Projekt weiter ausbauen, die Vorbereitung für die Ausgabe 2019 seien bereits am Laufen.

Der Ramadan richtet sich nach dem Mondkalender und verschiebt sich daher jedes Jahr um einige Tage. Dieses Jahr dauert er vom 16. Mai bis 14. Juni, im Jahr 2019 ist vom 6. Mai bis 3. Juni Ramadan. In dieser Zeit wird jeden Abend das Fastenbrechen feierlich begangen.

Erstellt: 08.06.2018, 18:14 Uhr

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