Technorama

Das Technorama verzeichnet bei den Eintritten ein Allzeithoch

Nach drei Jahren hat das Technorama am Montag die Rekordmarke von 281427 Eintritten geknackt.

Der Bau der «Wunderbrücke» schreitet voran.

Der Bau der «Wunderbrücke» schreitet voran. Bild: Marc Dahinden

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Es ist ein fröhliches und ein internationales Bild, welches das Technorama am Montagnachmittag auf seine Homepage und seine Facebook-Seite stellen konnte: Im Fokus sind Direktor Torsten Künnemann und der Mann, der einen neuen Rekord bedeutet, mitsamt seiner Verwandtschaft aus Guatemala und den Niederlanden. Raffael, wie er mit Vornamen heisst, ist Technorama-Besucher Nummer 281 428 in diesem Jahr. Mit ihm fällt die bisherige Bestmarke

Drei Jahre mussten die Verantwortlichen auf diesen Rekord hinarbeiten. Nun kommt er zur rechten Zeit. Denn das Science Center hat mit der Wunderbrücke im Garten ein teures Projekt angestossen. Wachstum ist also Pflicht. Wenn die Brücke an Ostern 2021 eingeweiht wird, sollen über 300000 Besucherinnen und Besucher pro Jahr zur Normalität werden. Die Brücke als Wahrzeichen, ein Garten mit Experimenten und 800 Bäumen soll das Technorama unabhängiger vom Wetter machen.

Auch das jüngste Projekt der Besucherforschung hat es wieder zu Tage gefördert: das Technorama ist in der Wahrnehmung vieler eine Schlechtwetterdestination. So sagt es Roy Schedler, der sich ums Marketing kümmert. «Unser Plan ist es, die Täler in den Besucherzahlen auszuebnen.» Die guten Zahlen im laufenden Jahr erklärt Schedler denn auch noch einmal mit dem Wetter, das dem Technorama eher gut gesinnt war. Aber auch die Werbung und das Marketing spielen ins Ergebnis hinein. Aktuell bietet das Science Center via die Marketingplattform «gonnado» zwei Eintritte zum Preis von einem, auch ein solcher Nachlass um 50 Prozent dürfte die Zahlen beflügeln.

Die letzte Million ist die schwierigste

Keinen Nachlass gibt es bei den Baukosten für die Wunderbrücke und den dazugehörigen Park. Bis am Montag waren knapp 15 Millionen Franken beisammen, davon stammt knapp die Hälfte aus dem Lotteriefonds. Rund eine Million fehle nun noch zur Ausfinanzierung des Projektes, sagt Schedler. «Und man weiss das aus dem Fundraising, die letzte Million ist die schwierigste.» Nach wie vor sucht das Technorama deshalb auch Kleinspender. Über die Feiertage macht es beliebt, statt einen Weihnachtsbaum zu kaufen, eine Erle für den Technorama-Park zu spenden. Kostenpunkt: 500 Franken pro Baum.

Erstellt: 23.12.2019, 15:49 Uhr

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