Winterthur

House of Winterthur: Direktor geht

Knall beim House of Winterthur. Direktor Michael Domeisen nimmt den Hut.

Michael Domeisen, hier im Gespräch mit seinem Vorgesetzten Michael Künzle, verlässt das «House of Winterthur».

Michael Domeisen, hier im Gespräch mit seinem Vorgesetzten Michael Künzle, verlässt das «House of Winterthur». Bild: mad

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«Stürmische Herbsttage» habe das House of Winterthur erlebt, schreiben Stadtpräsident Michael Künzle und Geschäftsführer Michael Domeisen in einem Mail an die Mitglieder der Organisation, das dem «Landboten» vorliegt. Nun habe sich Domeisen entschieden, die Führung der Standortförderung niederzulegen. Er bleibe aber noch bis zur Generalversammlung im Juni 2020 im Amt, um den laufenden Betrieb weiterzuführen.

In einer entsprechenden Medienmitteilung, die soeben verschickt worden ist, steht, Domeisen habe sich entschieden «das House of Winterthur aus persönlichen Gründen zu verlassen, um sich beruflich neu zu orientieren.» Er werde seine Funktion als Direktor bis zur Generalversammlung am 16. Juni 2020 «vollumfänglich und mit grossem Engagement weiter wahrnehmen.» Sein Arbeitsvertrag läuft per 30. Juni 2020.

House of Winterthur seit Wochen in der Kritik

Das House of Winterthur stand in den letzten Wochen in den Schlagzeilen. Mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben kürzlich gekündigt. Eine junge Mutter warf Domeisen zudem vor, sich nicht an eine Abmachung zu ihrem Wiedereintritt nach der Mutterschaft gehalten zu haben. Zunehmend wurde Kritik an Domeisens Führungsstil laut.

In der Medienmitteilung steht: «Der Vorstand dankt Michael Domeisen für seine grosse Arbeit und das Engagement im Dienste von Stadt und Region Winterthur und wünscht ihm für seine weitere berufliche Zukunft viel Erfolg.»

Nun nimmt Michael Künzle Stellung.

Erstellt: 04.11.2019, 13:25 Uhr

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