Umnutzung

Illustre neue Mieter im alten Stadtwerkgebäude

Das frühere Hauptgebäude von Stadtwerk an der Unteren Vogelsangstrasse hinter dem Archplatz wird in diesen und den nächsten Wochen neu genutzt.

Das alte Bürogebäude von Stadtwerk ist voll vermietet.

Das alte Bürogebäude von Stadtwerk ist voll vermietet. Bild: Marc Dahinden

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Die Mieter sind allesamt keine Unbekannten in Winterthur: etwa das Architekturbüro BDE, das zu den renommierten in der Stadt gehört und neben vielem Anderen auch das Busdepot und die Archhöfe geplant hat. Die BDE-Architekten müssen ihre bisherigen Räume im Sulzerareal verlassen. Die Kunstschule Winterthur, Mieterin Nummer zwei bei Stadtwerk, zieht einmal mehr um, sie hat im Stadtwerkgebäude gleich zwei Stockwerke reserviert. Der dritte Hauptmieter ist der Tössemer Matthias Erzinger, der eine breit aufgestellte vielseitige Kommunikationsagentur betreibt und auch als wortgewandter SP-Aktivist in Erscheinung tritt. Erzinger bringt einige Untermieter für das oberste Geschoss gleich selber mit.

Drei Jahre Zwischennutzung - oder auch länger?

Damit sei das alte Bürogebäude von Stadtwerk voll vermietet, sagt Erich Dürig, der städtische Immobilienchef. Jetzt würden noch letzte kleinere Reparaturen und Anpassungen gemacht, dann folge der Einzug der neuen Nutzer. Diese haben alle einen auf drei Jahre befristeten Vertrag. Die Stadt will die Zeit bis dann nutzen, um sich Gedanken zu machen, wozu das zentral gelegene Gebäude in Zukunft dienen soll. Die BDE-Architekten zeigen schon mal Interesse daran, länger als die vorerst vereinbarten drei Jahre bleiben zu können. In welcher Richtung die Stadt plant, steht derzeit noch nicht fest.

Unverändert bleiben die Nutzungen im anderen Gebäudeteil. Dort hat es mehrere Mietwohnungen, und das städtische Integrationsprojekt Kompass versucht, Sozialhilfebeziehende fit zu machen, damit sie wieder eine Stelle finden. In den einstigen Vortragssaal zieht ein Atelier für Fotografie und Architektur ein.

Der Mietermix entspricht dem, was Stadträtin Yvonne Beutler (SP) dem Gemeinderat vor kurzem in Aussicht gestellt hatte: «Eine spannende Mischung mit Kunst, Kultur, Architektur sowie Dienstleistungen im Bereich Stadtentwicklung. Und wir werden dort auch Eventmanagement und Journalismus haben.» (mgm)

Erstellt: 15.05.2018, 16:23 Uhr

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