Winterthur

Längere Solarstrasse für den Bahnhof Hegi

Um eines der neuen Hauptareale von Neuhegi verkehrstechnisch gut zu erschliessen, wird die Solarstrasse entlang des Bahntrassees verlängert.

Der Blick auf das Baufeld 4 vor dem Bahnhof Hegi.

Der Blick auf das Baufeld 4 vor dem Bahnhof Hegi.

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Meter für Meter geht es voran in Neuhegi, dem neuen zweiten Zentrum der bald bipolaren Stadt. Um das Areal «Umfeld Hegi» verkehrstechnisch zu erschliessen, lässt die Stadt das heutige Teilstück der Solarstrasse (übrigens die einzige im Kanton) für 3,8 Millionen Franken bis hin zu den Geleisen verlängern.

Zum einen wird die Solarstrasse entlang der künftigen Häuserfassaden um ein Trottoir mit einer Baumgruppe ergänzt und um ein gut 150 Meter langes Stück entlang der Geleise ergänzt. Vor dem S-Bahnhof mündet sie schliesslich im neuen Bahnhofplatz, der den Übergang von den Perrons zum ersten der beiden Parkbänder markiert, die sich durch den Stadtteil ziehen. Der Vorplatz wird zu einem späteren Zeitpunkt auch mit der Ohrbühlstrasse verbunden.

Da zwischen Bahnhof und Park die Höhenlinie um knapp einen Meter angehoben wird, muss auch die Rampe des Schnellveloweges angepasst werden, gemäss Amt für Städtebau aber minimal.

Zwei Drittel des von der Solarstrasse erschlossenen Grundstücks (Baufeld 4) gehören der Baufirma Implenia, der Rest zu praktisch gleichen Teilen dem Immobilienfonds der Mobiliar und einer privaten Erbengemeinschaft. Die Stadt finanziert den Strassenbau vor, bekommt das Geld aber von den Grundstückeigentümern zurückerstattet, sobald diese auf dem etwa zwei Fussballfelder grossen Baufeld anfangen zu bauen. So haben es Stadt und Eigentümer es vertraglich vereinbart.

Baldiger Baustart für «Kim»

Die Solarstrasse wird erst im Frühling 2021 verlängert, doch gebaut wird beim Bahnhof Hegi bereits in diesem Jahr, und zwar im grossen Stil. Beim Projekt «Kim» entsteht etappenweise eine Überbauung mit über 430 Wohnungen und einem Gewerbeanteil von 50 Prozent, verteilt auf fünf U-förmige Gebäude.

Den Anfang macht die Implenia. Sie plant entlang der Sulzerallee 200 günstige 2,5- bis 5,5-Wohnungen. Der Immobilienfonds der Mobiliar baut 130 Wohnungen, davon 40 Alterswohnungen, und auf der angrenzenden Parzelle, wo bereits die Baugrube ausgehoben wird, zudem ein Alters- und Pflegezentrum mit 120 Plätzen.

Dass mehrere Generationen mit- oder nebeneinander wohnen, ist in Neuhegi nichts neues. Pionierin ist das Mehrgenerationenhaus Giesserei. Und die Quellenhof-Stiftung plant bei ihrem Projekt «Townvillage» eine eigene in die Siedlung integrierte Spitex.

«Neue Eingangspforte»

Im «Umfeld Neuhegi» sieht die Stadt die «Eingangspforte in den neuen Stadtteil». Bereits im Bau sind die beiden Parks. Wann die Bagger auf der jeweils anderen Seite der Ohrbühlstrasse (Baufeld 1) und der Sulzerallee (Baufeld 2) auffahren, steht noch nicht fest.

Die Solarstrasse in Neuhegi wird verlängert

Erstellt: 12.02.2019, 17:57 Uhr

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