Winterthur

Nun kann das Krokodil wachsen

Auf dem Areal Werk 1/Lokstadt wurde der Grundstein des ersten Blocks ­gelegt. Hier sollen bald gut 500 ­Leute wohnen, auch normale.

Der Grundstein wird gelegt: dabei packt auch Stadträtin Christ Meier (rechts) mit an.

Der Grundstein wird gelegt: dabei packt auch Stadträtin Christ Meier (rechts) mit an. Bild: Marc Dahinden

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Rituale beim Baustart gibt es viele, und die Immobilienfirmen inszenieren sie gerne gross: Spatenstich, Grundsteinlegung und so fort.

Im Fall des Hauses Krokodil, des ersten Grossbaus auf dem Areal Werk 1/Lokstadt, ist ein ­gewisses Pathos aber nicht verkehrt, wie Stadträtin Christa Meier gestern Abend befand.

«Die Lokstadt wird ab heute Stück für Stück zu einem neuen Stadtteil»

«Die Lokstadt wird ab heute Stück für Stück zu einem neuen Stadtteil», sagte die Bauvorsteherin in ihrem Grusswort.

Die SP-Politikerin freut besonders, dass im – gemessen an der Anzahl Wohnungen – grössten Block auf dem Areal die Hälfte der 260 Wohnungen von Genossenschaften vergeben wird, also zu Mieten, die auch für Normalbürger erschwinglich sein sollen. Der Bezug ist für 2021 vorgesehen.

Die Stadträtin selber, die einst mit der Lokstadt liebäugelte, wird übrigens vorerst nicht einziehen. Meier ist eben erst, so ­erzählt sie, innerhalb ihres Quartiers in Töss gezügelt.

Im vergangenen Herbst wurde das Konzept des neuen Stadtteils vorgestellt. (gu)

Erstellt: 13.07.2018, 12:55 Uhr

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