Winterthur

Wenger verzichtet auf Kantonsrat, Meier rückt nach

Die Grüne Nina Wenger verzichtet auf ihr Kantonsratsmandat. Der 31-jährige Florian Meier rückt nach.

Nina Wenger verzichtet auf ihr Kantonsratsmandat. Sie will sich auf den Winterthurer Gemeinderat fokussieren.

Nina Wenger verzichtet auf ihr Kantonsratsmandat. Sie will sich auf den Winterthurer Gemeinderat fokussieren. Bild: Marc Dahinden

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Ein Grundsatz der Grünen Winterthur lautet: keine politischen Doppelmandate. Personell gab es nach den letzten Wahlen daher einiges zu bereinigen, weil mit Renate Dürr (52) – die für Neu-Regierungsrat Martin Neukom nachrückte – und Nina Wenger (20) zwei amtierende Gemeinderätinnen ins Kantonsparlament gewählt wurden. Dürr macht nun als Kantonsrätin weiter, Kathrin Frei Glowatz (51) ersetzt sie im Gemeinderat. Sie ist Landschaftsarchitektin und Lehrerin und unterrichtet an der Primarschule Rychenberg. Es ist ihr erstes politisches Amt: Raumplanung, Verkehr und Energie seien ihre Themen. «Ich würde mich zum Beispiel dafür einsetzen, dass es einfacher wird, Photovoltaik-Anlagen auch auf schützenwerten Häusern zu montieren.»

Studium geht vor

Nina Wenger, die auf den zweiten Listenplatz vorgeprescht war, bleibt Gemeinderätin. Bevor sie die «nächsten Aufgaben» anpacke, wolle sie ihr Studium abschliessen. Damit kommt Florian Meier (31) zum Zug, der bei den Kantonsratswahlen auf Platz Sieben gelandet war. Reto Diener und Christian Griesser lassen ihm als einem der «Jungen» nun den Vortritt. Meier ist Umwelt- und Energie-Ingenieur, arbeitet in Zürich als Bauphysiker bei einem Ingenieurbüro und vertieft in einem MaS derzeit das Thema Wärmedämmung. Entsprechend sähe er sich am ehsten in in der Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt oder der KPB (Planung und Bau) einbringen. Auch für Meier ist es das erste politische Amt. (gvb/hit)

Erstellt: 08.04.2019, 09:14 Uhr

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