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Fahrer auf der Flucht vor der Polizei verunfallt

Die Kantonspolizei Zürich hat am frühen Sonntagmorgen in Neftenbach eine Person nach einem Selbstunfall verhaftet. Der Lenker entzog sich zuvor durch Flucht einer Polizeikontrolle.

Die A4 zwischen Winterthur-Nord und Henggart war nach den Unfall für mehrere Stunden gesperrt.
Die A4 zwischen Winterthur-Nord und Henggart war nach den Unfall für mehrere Stunden gesperrt.

Wie die Kantonspolizei Zürich mitteilt, führten ihre Mitarbeiter am frühen Sonntagmorgen um 6.00 Uhr auf der Autobahn A4 in Winterthur eine Verkehrskontrolle durch.

Erst gebremst, dann Vollgas gegeben

Ein Polizist forderte einen herannahenden Personenwagen zum Anhalten auf. Der Lenker bremste sein Fahrzeug bis zum Stillstand ab. Als der Polizist zum Fahrzeug trat, beschleunigt der Lenker und fuhr in halsbrecherischer Weise Richtung Schaffhausen. Unverzüglich bestiegen die Verkehrspolizisten den Streifenwagen und folgten dem Flüchtigen.

Trotz einem Abstand von über 600 Metern konnten sie beobachten, wie das Fahrzeug zum Überholen mehrmals über die doppelte Sicherheitslinie gelenkt wurde. Als die Polizisten den Kaiserbuck-Tunnel durchfahren hatten, sahen sie das Fluchtauto auf Dach liegend in der Wiese. Der 25-jährige Fahrer konnte das Auto selbständig verlassen, musste jedoch mit mittelschweren Verletzungen ins Spital gefahren werden.

A4 während drei Stunden gesperrt

Wegen des Verkehrsunfalls musste die A4 in beiden Richtungen über drei Stunden gesperrt werden.

Nebst der Kantonspolizei Zürich standen die Berufsfeuerwehr Winterthur, der Unterhaltsdienst, ein Spezialist des Amts für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) sowie Spezialfirmen zur Bergung der Fahrzeuges sowie der Strassenreinigung im Einsatz.

Polizei sucht Zeugen

Unfallzeugen und insbesondere Personen, die vom flüchtenden Fahrzeug überholt oder evtl. gefährdet wurden, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Zürich, Verkehrspolizeilicher Einsatzdienst, Tel. 044 247 38 70, zu melden.

Kapo ZH/ani

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