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Ab 150 oBikes braucht es eine Bewilligung

Leihvelo Unternehmen wie oBike dürfen 150 Velos ohne Genehmigung anbieten. Für mehr braucht es eine Polizeibewilligung. Dies hat der Stadtrat entschieden.

Der Stadtrat will mit dem Beschluss die Anzahl oBikes in Winterthur regulieren.
Der Stadtrat will mit dem Beschluss die Anzahl oBikes in Winterthur regulieren.
jb

Das Leihvelo-Unternehmen oBike kann ab sofort bis zu 150 Velos in Winterthur anbieten. Für mehr Fahrräder hingegen braucht das Unternehmen eine Bewilligung der Polizei. Dies hat der Winterthurer Stadtrat entschieden.

Der Stadtrat begrüsse das innovative Konzept der Firma oBike, sei sich jedoch auch der knappen Platzverhältnisse im Stadtzentrum bewusst, heisst es in einer Mitteilung der Departemente Bau sowie Sicherheit und Umwelt vom Freitag.

Die Umsetzung könne auch negative Auswirkungen haben - so etwa das Überstellen der öffentlichen Abstellanlagen oder das Abstellen der Velos an nicht zugelassenen Stellen.

Für ein Angebot von oBike ab 150 Velos ist deshalb in der Stadt Winterthur eine Bewilligung der Polizei nötig. Der Stadtrat habe oBike davon in Kenntnis gesetzt, heisst es weiter.

Fahrräder stehen in Töss bereit

Das Singapurer Unternehmen oBike will seine Fahrräder auch in Winterthur herumkurven lassen, wie diese Woche bekannt wurde. Die Fahrräder stehen in Winterthur-Töss bereit. oBike will aber mit dem Verteilen abwarten, bis der Stadtrat entschieden hat, wie das Unternehmen am Donnerstag mitgeteilt hatte.

Das stationslose Veloverleihsystem von oBike funktioniert über eine App. Diese zeigt die Standorte der verfügbaren Velos an, die auf öffentlichen Veloabstellplätzen parkiert sind. Mit der App kann die Kaution und die Miete bezahlt und das Velo auf- und abgeschlossen werden. In den letzten Wochen hat oBike in verschiedenen Städten Leihvelos auf öffentlichem Grund aufgestellt.

SDA/huy

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