Jubiläum

Flaggen zum Jubiläum aus dem Keller geholt

Drei Flaggen der Interessengemeinschaft Obergasse zieren derzeit die Winterthurer Altstadt.

Der Knoten auf der Flagge soll den Zusammenhalt der Geschäfte symbolisieren.

Der Knoten auf der Flagge soll den Zusammenhalt der Geschäfte symbolisieren. Bild: Madeleine Schoder

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Hoch über den Köpfen der Passantinnen und Passanten hängen sie seit vergangenem Mittwoch in der Obergasse: die drei blauen Flaggen mit dem Knotensymbol. Initiantin der neuen Beflaggung ist die Interessengemeinschaft Obergasse (IGO), die ihr 25-jähriges Bestehen feiert. Anlässlich dessen kann man am nächsten Samstag bei einem Geschäft seiner Wahl in der Obergasse einen Gutschein für einen ermässigten Brunch holen. In der Gasse werden für den Konsum 30 Festbänke bereitstehen.

«Die Flaggen hat ein Mitglied der IG in seinem Keller gefunden», sagt IGO-Präsident Beat Eisen vom Brillengeschäft Eisen Optik. Es sei das erste Mal seit 20 Jahren, dass sie wieder gebraucht würden. Damals habe man die Flaggen anlässlich des ersten grossen Gassenfests anfertigen lassen.

Dieses Mal mit Bewilligung

Der dargestellte Knoten solle den Zusammenhalt der Geschäfte der Obergasse symbolisieren. «Viele der Geschäfte, die schon bei der Gründung der IGO vor 25 Jahren dabei waren, sind auch heute noch bei uns.» Zu den altansässigen Geschäften gehöre zum Beispiel die Orthopädie Lavanchy, die Papeterie Wachter oder die Boutique Nepomuk.

Bild: Madeleine Schoder

Die Flaggen hängen noch bis zum 21. August in der Altstadt. Nach zwei Wochen müssen sie abgehängt werden. Bis dahin hängen die Fahnen ganz legal mit der entsprechenden Baubewilligung.

Anders sah es Ende Juni bei einer ähnlichen Aktion der Untertor-Vereinigung aus. Anlässlich der zahlreichen Feste,die zu dieser Zeit stattfanden, schmückte Präsident Urs Schoch das Untertor mit Winterthurer und Schweizer Fahnen, ohne die Befestigung der Fahnenhalterungen bewilligen zu lassen. Die spontane Beflaggung währte nur kurz: Die Fahnen mussten innerhalb eines Tages abmontiert werden, und Schoch zahlte eine Busse von 80 Franken.

Erstellt: 12.08.2019, 17:28 Uhr

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