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AL fordert Rücktritt des Schulpräsidenten

Nach dem Eklat im Schulhaus Brühlberg fordert die Alternative Liste Winterthur den sofortigen Rücktritt des Schulpräsidenten Felix Müller.

Im Schulhaus Brühlberg im Kreis Stadt-Töss hat das gesamte Lehrerteam der Unter- und Mittelstufe die Kündigung eingereicht.
Im Schulhaus Brühlberg im Kreis Stadt-Töss hat das gesamte Lehrerteam der Unter- und Mittelstufe die Kündigung eingereicht.
Madeleine Schoder

Alle acht Klassenlehrkräfte der Unter- und Mittelstufe an der Schule Brühlberg haben per Ende Schuljahr gekündigt. Lehrpersonen und Eltern der Schüler kritisierten die Schulleiteung und die Schulpflege. Am Dienstag demonstrierten rund 200 Eltern, Kinder und Freunde der Brühlberg-Schule vor dem Büro des Schulpräsidenten Felix Müller einen «Neustart für die Schule». Nun erhalten sie Unterstützung von der Alternativen Liste Winterthur.

Die AL werde die Eltern und deren Kinder sowie die verbliebenen Lehrpersonen vorbehaltlos gegen Felix Müller unterstützen, teilt die Partei mit. «Insbesondere fordern wir den sofortigen Rücktritt des KSP-Präsidenten.» Das Schulhaus Brühlberg sei die Spitze des Eisbergs. Unter Müllers Führung leidet der ganze Schulkreis, so die AL weiter. «Wir fordern den Bezirksrat dazu auf, sich nun endlich ernsthaft mit dem Problem Müller auseinanderzusetzen.»

Die AL sei schockiert über die überraschte Haltung des Präsidenten der Kreisschulpflege Stadt-Töss und seiner Entourage betreffend Schulhaus Brühlberg, schreibt die Partei in der Mitteilung . Verschiedene AL-Vertreter hätten wiederholt versucht, die verschiedenen Meinungen verständlich zu machen, die Personen zu schützen und zu verhindern, dass sich die Konflikte verschärfen. Seit der Anstellung der aktuellen Schulleiterin verliefen die Vermittlungsversuche immer erfolgloser. «Auch unsere Nicht-Unterstützung für Müller bei den Gesamterneuerungswahlen 2014 (und die dazu gehörenden Gespräche) haben den Präsidenten nicht umdenken lassen, im Gegenteil.»

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