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Alle wollen mehr Velo

Stadträtin Christa Meier möchte dasselbe wie das Komitee der ­Velo-Initiative: «Ich will ­sowieso Velos fördern.»

Einreichung der Initiative als Stabübergabe: Stadträtin Christa Meier mit den Gemeinderäten Felix Landolt (SP), ­Annetta Steiner (GLP) und Reto Diener (GP) sowie Kurt Egli und Adrian Meyer von Pro Velo (von links).
Einreichung der Initiative als Stabübergabe: Stadträtin Christa Meier mit den Gemeinderäten Felix Landolt (SP), ­Annetta Steiner (GLP) und Reto Diener (GP) sowie Kurt Egli und Adrian Meyer von Pro Velo (von links).
Marc Dahinden

Bei der Einreichung von Initiativen bleiben Regierungsmitglieder meist zurückhaltend. Anders war es gestern, als Stadträtin Christa Meier (SP) die Unterschriften­bögen zur Velo-Initiative entgegennahm. Sie kommentierte: «Ich bin froh darüber, das gibt mir Wind in die Segel.» Veloförderung sei ihr ein zentrales Anliegen.

Komiteemitglied Kurt Egli von Pro Velo sagte, man habe die Initiative damals lanciert, um Meiers Vorgänger Josef Lisibach (SVP) Beine zu machen, der Stillstand ge­­predigt habe. Weil Meier und das Komitee gleicher Ansicht sind, wurde die Einreichung der Initiative als Stabübergabe inszeniert.

Die Initiative verlangt, dass für die Verbesserung der Veloinfra­struktur acht Millionen Franken bereitgestellt werden. Damit sollen etwa am Mattenbach Velo- und Fussweg getrennt werden können und an der Brühleckkreuzung sichere Überquerungsmöglichkeiten für Velofahrer geschaffen werden. Im Vordergrund stehen aber nicht einzelne Projekte, so Egli: «Es geht darum, dass dann Geld zur Verfügung steht, wenn sich Verbesserungen anbieten.»

1503 Unterschriften gesammelt

Seit der Lancierung Mitte April haben die Initianten 1503 Unterschriften gesammelt. Man habe «keine Rekorde bolzen» wollen und mit der Sammlung irgendwann aufgehört, sagte Egli dazu.

Der Gesamtstadtrat hat nun 18 Monate Zeit, Stellung zu nehmen. Dann beschliesst das Parlament, ob es die Initiative zur Annahme oder Ablehnung empfiehlt.

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