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«Als Stadtregierung steht man manchmal im Wind draussen – das gehört dazu»

War der Stadtpräsident auch schon in einer Moschee? Müsste der Stadtrat entscheidungsfreudiger sein? Und was wird mit den Parkplätzen? Und der Villa Flora? Michael Künzle im grossen Interview zum Jahresabschluss.

Stadtpräsident Michael Künzle (CVP) am Fenster des Verwaltungszentrums Superblock: «Es läuft enorm viel in dieser Stadt. Teilweise müssen wir Prioritäten setzen, weil wir einfach nicht genug Ressourcen haben.»
Stadtpräsident Michael Künzle (CVP) am Fenster des Verwaltungszentrums Superblock: «Es läuft enorm viel in dieser Stadt. Teilweise müssen wir Prioritäten setzen, weil wir einfach nicht genug Ressourcen haben.»
Marc Dahinden

Herr Stadtpräsident, wie geht es Winterthur? Und wie geht es Ihnen?

Michael Künzle: Winterthur geht es gut. Wir sind eine Stadt mit sehr hoher Lebensqualität. Wir sind Kultur-, Bildungs- und Gartenstadt. Das wird von den Leuten geschätzt, die hier wohnen, die hier arbeiten, die hier zu Gast sind. Wir haben im Moment einen grossen Erfolg mit der Blocher-Ausstellung im Museum Oskar Reinhart. Das tut der Stadt gut, das tut unserer Museumslandschaft gut. Überhaupt konnten wir in diesem Jahr einige Erfolge verbuchen. Wir konnten verhindern, dass die School of Engineering nach Dübendorf abwandert. Wir haben handkehrum das Bekenntnis der ZHAW erhalten, in Winterthur weiterhin eine bedeutende Rolle zu spielen. Die Entwicklung der Stadt läuft vorwärts, das sehe ich, wenn ich zum Niederfeld in Wülflingen schaue, zur Frauenfelderstrasse, nach Neuhegi oder zum Hauptbahnhof. Winterthur bewegt sich in einem positiven Sinn. Darum bin ich stolz auf diese Stadt.

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