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Am Albanifest wird der Weisswein knapp

Am Albanifest wurden schon am ersten Abend fast alle Weisswein-Reserven leer getrunken. Jetzt müssen die Bars improvisieren. Das schöne Wetter hat überdurchschnittlich viele – und überdurchschnittlich durstige – Menschen in die Stadt gelockt.

Schönes Wetter, viele Besucherinnen und Besucher: Am Albanifest wurde am ersten Abend schon fast aller Weisswein weggetrunken.
Schönes Wetter, viele Besucherinnen und Besucher: Am Albanifest wurde am ersten Abend schon fast aller Weisswein weggetrunken.
Heinz Diener (Archiv)

Was trinken die Winterthurerinnen und Winterthurer an einem schönen Sommerabend? In diesem Jahr besonders gerne Weisswein. Und nicht nur ein Gläschen. Am Albanifest, dem Winterthurer Stadtfest, wurde am ersten Abend so viel Weisswein konsumiert, dass es zu Lieferengpässen kommt. «Es wurde gestern an unserer Bar viel mehr Weisswein bestellt als in den letzten Jahren», sagt ein Festwirt. «Das ist offenbar am ganzen Fest so. Als wir beim offiziellen Festlieferanten Weisswein nachbestellen wollten, hiess es, es sei alles schon weg.»

«Ja, der weisse Albani-Festwein wird tatsächlich knapp», sagt Daniel Frei, Präsident des Albanifests auf Anfrage. Gespritzter Weisswein sei offenbar ein Trendgetränk dieses Sommers. Zudem seien am Freitag besonders viele Leute ans Fest geströmt: «Am ersten Abend waren sehr viele Leute am Fest. Das Wetter war perfekt.»

Nicht mehr nur für Senioren

Ein Barbetreiber erklärt: «Früher haben wir Weisswein fast nur an ältere Leute verkauft.» Dieses Jahr bestellten nun auch viele Junge Weisswein, vor allem «gespritzt», also mit Mineral oder Citro gemischt. «Dafür bleiben wir bei diesem Wetter auf dem Rotwein sitzen.»

Auch dieses Jahr eine der grossen Attraktionen am Albanifest: Das Riesenrad auf dem Neumarkt mitten in der Altstadt. Bild: Heinz Diener
Auch dieses Jahr eine der grossen Attraktionen am Albanifest: Das Riesenrad auf dem Neumarkt mitten in der Altstadt. Bild: Heinz Diener

«Auch ich mag unseren weissen Festwein sehr», erklärt Festpräsident Frei. Er nutzt die Gelegenheit für einen Werbesport für Winterthurer Wein: «Es ist der Federweisse Winterthurer Stadtwein aus der Region, der richtig gut schmeckt.»

«Irgendwo in der Stadt werden wir sicher noch Weisswein auftreiben.»

Ein Barbetreiber

Dass es nun gar keinen Weisswein am Albanifest gibt, müsse man trotz des Engpasses beim Festwein nicht befürchten: «Es ist ja nicht so, dass es gar keinen Weisswein mehr gäbe am Fest. Es ist nur der offizielle, speziell etikettierte Festwein, der knapp wird.» Die Barbetreiber improvisieren: «Irgendwo in der Stadt werden wir sicher noch Weisswein auftreiben.»

Von Besucheraufmarsch überrascht

Dass am Freitagabend mehr Besucherinnen und Besucher als sonst am 47. Albanifest teilgenommen haben, zeigen gemäss Präsident Frei nicht nur Publikumsschätzungen. «An einigen Festständen von erfahrenen, langjährigen Festwirten gingen schon um Mitternacht die Reserven aus. Das ist ein sicheres Zeichen für sehr grosse Besucherzahlen.» Normalerweise gibt das Albnifest seine Besucherzahl mit rund 100'000 Personen an.

Frei zieht eine positive Zwischenbilanz des Fests: «Insgesamt ein hervorragender erster Festabend. Beste Stimmung und keine grösseren Zwischenfälle.» Und nochmals zum Weisswein: «Wenn ich die Wetterprognose für heute anschaue, empfehle ich sowieso, auch genug Wasser und Softdrinks zu trinken.»

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