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Antennengegner brauchen Geld

Die IG Ricketwil hat Rekurs eingelegt gegen eine geplante Mobilfunkantenne mitten im Dorf. Bei einem Augenschein mit dem Baurekursgericht zeigte sich jedoch, dass der Rekurs wohl abgewiesen wird. Ob die IG sich weiter wehrt, hängt davon ab, ob sie die nötigen Mittel zusammenbringt.

Auf diesem Betonsilo der Schreinerei Wieser soll die Antenne zu stehen kommen.
Auf diesem Betonsilo der Schreinerei Wieser soll die Antenne zu stehen kommen.
Marc Dahinden

Rund eineinhalb Stunden dauerte die Begehung, die Mitte Woche in Ricketwil stattfand. «Wir marschierten durch das Dorf und stellten fest, dass man das Baugespann für die Antenne von praktisch überall her dominant sieht», berichtet Andre Jacomet. Er ist Präsident der IG Ricketwil, die gegen die geplante Antenne der Swisscom auf dem Dach der Schreinerei Wieser rekurriert hat. Der Standort für die Antenne sei schlicht der falsche, findet er. Bei nur gerade 100 Einwohnern und einem gut ausgebauten Glasfasernetz brauche es keine so starke Antenne mitten im Dorf. Zumal auch das Ortsbild leide. Markus Wieser, Inhaber der Schreinerei, sieht dies anders. Es brauche die Antenne, weil der Empfang so schlecht sei, dass die über Mobilfunk laufende Alarmzentrale teils nicht funktioniere, hatte er im September gegenüber dem «Landboten» argumentiert.

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