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Anwohner kündigen Referendum an

Noch hat der Gemeinderat nicht entschieden, ob der geplante neue Hauptsitz der Krankenkasse Swica gebaut werden darf. Doch schon jetzt ist klar: Kommt das erwartete Ja, folgt ein Referendum.

Diese beiden Swica-Gebäude müssten dem Neubau weichen: Als schützenswert gilt jenes rechts, erst 15-jährig ist jenes links.
Diese beiden Swica-Gebäude müssten dem Neubau weichen: Als schützenswert gilt jenes rechts, erst 15-jährig ist jenes links.
mad

An der nächsten Sitzung Mitte April wird das Stadtparlament über einen Gestaltungsplan der Swica entscheiden. Die grosse Krankenkasse mit Sitz in Winterthur will zwei ihrer Verwaltungsgebäude an der Römerstrasse abbrechen und durch einen fünfstöckigen Neubau ersetzen. Eines der beiden Gebäude ist erst 15 Jahre alt, das andere galt bisher als schutzwürdig.

Gegen den geplanten Neubau wehrt sich der Bewohner- und Bewohnerinnenverein Inneres Lind. Er hatte bereits versucht, seine Bedenken gegen das Projekt im Einwendungsverfahren einzubringen, fand beim Stadtrat aber kein Gehör.

Zu gross und zu hoch

Am Donnerstagabend entschied die Generalversammlung nun einstimmig, bei einem Ja des Gemeinderats das Referendum zu ergreifen. 500 Unterschriften zu sammeln, sei kein Problem für den Verein, wurde gesagt. Um auch im Abstimmungskampf gehört zu werden, bewilligten die Mitglieder 10'000 Franken für Plakate und Inserate.

Der Quartierverein ist der Meinung, der fünfstöckige Neubau sei zu hoch und zu gross für das Quartier Inneres Lind, das geprägt ist von dreistöckigen Bauten. Im Gemeinderat wird der Gestaltungsplan zwar nicht unumstritten sein, doch dürfte es reichen für ein deutliches Ja. Die vorberatende Kommission empfiehlt mit 6 zu 2 Zustimmung.

Laut Swica wird der Neubau 25 bis 30 Millionen Franken kosten; etwa 300 von gesamthaft rund 700 Angestellten in Winterthur sollen künftig dort arbeiten. Der Stadtrat betonte bei der Lancierung des Neubauprojekts denn auch die Bedeutung der Swica als grosse Arbeitgeberin in Winterthur.

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