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Auch der Sternensommer war sehr gross

Im Sommer konnten bei schönsten Bedingungen Mondfinsternis und die Perseiden-Sternschnuppen beobachtet werden. Inzwischen ist am Sternenhimmel wieder Normalität eingekehrt.

Unter einem dichten Wolkenpanzer zeigt die Venus eine erstaunlich vielfältige Oberfläche.
Unter einem dichten Wolkenpanzer zeigt die Venus eine erstaunlich vielfältige Oberfläche.
NASA

Am abendlichen Firmament sind nun die Vorboten der wieder kühleren Jahreszeit unübersehbar. Im Osten leuchtet das riesige Viereck des Pegasus bereits wieder in mittlerer Höhe.

Sein Anhängsel, die Andromeda, zieht sich mit ihrer Sternenkette in Richtung Norden dahin, wobei in mondscheinlosen Nächten schon mit blossem Auge unsere Nachbar-Galaxie M 31 gesehen werden kann.

Über der Prinzessin leuchten die fünf W-förmig angeordneten Sterne ihrer Mutter Cassiopeia, während auf der anderen Seite des Polarsterns der Grosse Himmelswagen schon wieder unter die Horizontale gerutscht ist. Hart über dem Westpunkt verabschiedet sich mit Arktur, dem Hauptstern im Bärenhüter Bootes, noch der letzte der drei Frühlingssterne.

Glanz der Venus

Noch leuchten die charakteristischen Sommersterne aus angenehm hohen Lagen im Südwesten. Doch ihre besten Zeiten sind jetzt vorüber. Die aus dem Osten aufrückenden Herbststernbilder drücken das charakteristische Sommerdreieck mehr und mehr in Richtung Westen.

Von den Planeten sei in diesem Monat zum letzten Mal der «Abendstern» Venus erwähnt, der am 21. September den grössten Glanz erreicht.

Im Fernrohr zeigt sich eine breite Lichtsichel. Doch schon bis zum Monatsende verabschiedet sich unserer innerer Nachbarplanet und zieht sich in den Strahlenkranz der Sonne zurück. Erst Anfang November wird der leuchtkräftige Planet wieder am Himmel erscheinen – diesmal dann aber als «Morgenstern».

Auch Jupiter und Saturn rutschen der Horizontlinie entgegen, so dass unter den hellen Planeten einzig noch Mars tief am Südhimmel auf sich aufmerksam macht. Doch auch bei seiner Sichtbarkeit sind die besten Tage schon wieder vorbei.

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