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Auch die Stadtpolizei erhält einen Brückenbauer

Seit Anfang Oktober leitet Urs Allemann die Fachstelle Extremismus- und Gewaltprävention. Unterstützung wird er künftig von einem Brückenbauer der Stadtpolizei erhalten.

Die Stadt ist in regelmässigem Kontakt mit den Moscheegemeinden, hier die An'Nur-Moschee in Hegi.
Die Stadt ist in regelmässigem Kontakt mit den Moscheegemeinden, hier die An'Nur-Moschee in Hegi.
Heinz Diener

Ab sofort hat Winterthur eine Anlaufstelle bei Fragen rund um Extremismus, Radikalisierung und Gewalt. Die Fachstelle richtet sich an die Bevölkerung, aber auch an Fachleute aus Schule, Berufsbildung, Jugend- und Sozialarbeit. «Jeder soll seine Sorgen und Bedenken hier deponieren können», sagt Stadtrat Nicolas Galladé (SP). Erreichbar ist die Stelle telefonisch und per Email. Wie gross der Andrang sei, könne er noch nicht abschätzen, sagt Galladé. Eine ähnliche Fachstelle in Bern habe in 1,5 Jahren rund ein Dutzend Anrufe aus der Bevölkerung erhalten. Urs Allemann, der die Fachstelle Extremismus- und Gewaltprävention leitet, ist zudem dafür verantwortlich, das bestehende Netzwerk mit anderen Akteuren, Fachleuten und Arbeitsgruppen auszubauen und zu pflegen.

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