Winterthur

Auf ein zweites Hallenbad warten– oder eine Traglufthalle bauen?

Markus Wenger (FDP) will Bevölkerung und Vereinen endlich ausreichend Schwimmfläche im Winter bereitstellen. Für Reto Diener (Grüne) ist es viel wichtiger, die gemeinsam beschlossenen Energiesparziele zu erreichen.

Ob auch in Winterthur der Sprung ins kühle Nass einer Traglufthalle Realität wird, entscheidet sich an der Urne.

Ob auch in Winterthur der Sprung ins kühle Nass einer Traglufthalle Realität wird, entscheidet sich an der Urne. Bild: Archiv

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Reto Diener, alle Parteien, auch die Grünen, befürworten den Bau eines zweiten Hallenbades in Winterthur. Damit ist klar: Im Moment fehlt ein Hallenbad. Teilen Sie diese Ansicht?
Reto Diener: Ja, grundsätzlich kann man das so sehen. Es ist sicher so, dass wir im Winter ein Defizit an Schwimmfläche haben.

Wie dringend fehlt das zweite Hallenbad, Markus Wenger?
Markus Wenger: Ich bin gerade überrascht. Das letzte was ich von Reto Diener gelesen habe ist, dass schon ein Hallenbad alleine Luxus ist. Wir haben seit zehn Jahren ein Manko an Schwimmflächen. Das sagen Befürworter wie auch Gegner einer Traglufthalle. Wir brauchen mehr Platz für Kinder um Schwimmen zu lernen, für Senioren um sich zu bewegen, für Sportler mit Zielen und für Hobbyschwimmer wie mich. Ich gehe nur noch im Sommer schwimmen, draussen. Im Winter ist es mir viel zu eng, im Hallenbad.

Reto Diener: Ich stehe zu meiner Aussage. Ich betrachte es als Luxus, wenn man im Winter schwimmen gehen kann. Ich habe vorher nur gesagt, dass sich eine Mehrheit der Bevölkerung und des Gemeinderates darüber einig sind, dass sie gerne ein zweites Hallenbad hätten. Das heisst noch nicht, dass man es unbedingt haben muss. Das ist ein Unterschied. Ein ziemlich grosser und wichtiger.

«Vertieft wurde noch nicht abgeklärt, ob die Traglufthalle gebaut werden darf»Reto Diener, Gemeinderat und Traglufthallengegner

Für Sie gibt es also keinen Zwang, die Zeit bis zur Inbetriebnahme eines zweiten Hallenbades mit einer Traglufthalle zu überbrücken?
Reto Diener: So ist das genau. Ich sehe keinen dringenden Bedarf. Ein Hallenbad ist ein «Nice to have»-Bedarf. Darum sind wir der Meinung, dass wir durchaus auch warten können, bis eine richtige Lösung auf dem Tisch liegt.

Ist die fehlende Schwimmfläche ein «Nice-to-Have»-Bedürfnis?
Markus Wenger: Wenn man schwimmen will und nicht kann, dann ist das störend. Was Reto Diener als Luxus beschreibst, das ist für mich Standard. Ich habe keine Lust zu frieren. Schwimmen dient der Gesundheit und dem Vergnügen.

Zeigt nicht die grosse Nachfrage dass das Angebot dringend ausgebaut werden muss?
Reto Diener: Wir haben schon einmal eine Volksabstimmung gehabt, da hat die Mehrheit Nein gesagt. Offenbar hat es in der Bevölkerung kein so grosses Bedürfnis, dass dies zu einer Mehrheit geführt hätte.

Markus Wenger: Es sind zwei verschiedene Projekte. Die Abstimmung über das Cabriodach ist sieben Jahre her, das ist relativ lange. Das Cabriodach war ein Riesenteil, mit 14 Metern Höhe, die Traglufthalle ist vielleicht noch 10 Meter hoch. Was die Gegner damals gut gemacht haben: Sie konnten Zweifel säen, ob das Cabriodach überhaupt bewilligungsfähig sein würde. Die Leute haben nicht aufgrund ihres Bedürfnisses nach Schwimmfläche abgestimmt, sie hatten Zweifel das Cabriodach gebaut werden könnte. Und darum haben wir bei der Traglufthalle mehr als einmal in der Gemeinderatskommission nachgefragt, «verhebet» diese Lösung?

Reto Diener: Es ist dieselbe Situation wie beim letzten Mal. Der Kanton hat eine vorläufige Aussage gemacht, mehr nicht. Vertieft wurde noch nicht abgeklärt, ob die Traglufthalle gebaut werden darf. Die Thematik mit den Biogas-Zertifikaten ist ein offener Punkt.

Markus Wenger sagt Ja zum Bau der Traglufthalle durch die Stadt. Er ist FDP-Gemeinderat und Mitglied im Trägerverein Traglufthalle Geiselweid. Bild: mas

Warum bitten Sie die Stadt nicht um Land im Baurecht und finanzieren das zweite Hallenbad privat, Markus Wenger?
Markus Wenger: Die Stadt hat die Nachbargemeinden gefragt, keine wollte Geld geben. In Basel haben die Schwimmer selbst eine Traglufthalle gebaut. Nur schon das dauerte 60 Jahre. Das stellt die Aussage, Winterthur werde schon in 10 Jahren ein zweites Hallenbad haben sehr in Frage. Das wird länger dauern.

Reto Diener: Ein Hallenbad ist eben kein Renditeobjekt. Das ist schlicht chancenlos. Es ist aber trotzdem ein Armutszeugnis, dass bei den umliegenden Gemeinden nicht einmal die Bereitschaft da ist, über ein gemeinsames Projekt zu sprechen.

Reto Diener lehnt den Bau einer Traglufthalle im Hallen- und Freibad Geiselweid ab. Er ist Co-Präsident der Grünen, Gemeinderat und Mitglied im Komitee «Nein zur Traglufthalle». Bild: mas

Auf dem Tisch liegt eine von allen Fraktionen im Gemeinderat unterstützte Motion, die eine Projektierung eines Hallenbades innert zehn Jahren fordert
Reto Diener: Ich habe diese Motion nicht unterzeichnet. Sie kommt zu einem seltsamen Zeitpunkt. Nach der Cabriodach-Abstimmung ging es 4 Jahre, bis die Traglufthallen-Initiative kam. Und jetzt plötzlich sagen alle, es brauche unbedingt ein zweites Hallenbad. Warum ging das so lange, wenn doch die Schwimmfläche im Winter so dringend fehlt?

Markus Wenger: Wir vom Trägerverein Traglufthalle hätten diese Motion zu diesem Zeitpunkt nicht gemacht. Jetzt haben alle das Gefühl, das neue Hallenbad komme bald. Da bin ich mir überhaupt nicht sicher. Es geht mindestens 10 bis 15 Jahre und ob das dann wirklich durchkommt ist keineswegs sicher.

Lautet die Frage für die Stimmbürgerin und den Stimmbürger also: Wollen Sie auf ein zweites Hallenbad warten mit einer Traglufthalle oder wollen Sie warten ohne Traglufthalle?
Reto Diener: Wir sehen das nicht als Gegensatz. Wenn wir jetzt die Traglufthalle erstellen, dann schaffen wir ein Präjudiz. In 10 bis 15 Jahren wird man eine neue Hülle kaufen und der politische Druck für eine zweites Hallenbad nimmt ab. Das ist Fakt.

Hier sollte die Traglufthalle hinkommen: Das Aussenbecken des Geisis. Bild: mad

Markus Wenger: Für mich ist die Frage: Lösen wir als Politiker ein Problem oder nicht. Mit der Traglufthalle können wir innert kurzer Zeit und für recht wenig Geld die Schwimmfläche verdoppeln. Aus 50 Metern werden zweimal 50 Meter. Dann haben wir das Problem für 10 bis 15 Jahre gelöst und in dieser Zeit müssen wir uns entscheiden: Wollen wir ein neues Hallenbad oder genügt die Traglufthalle? Aber darüber wird nicht jetzt abgestimmt.

Von den Kosten her ist eine Traglufthalle zweifellos günstiger als ein zweites Hallenbad, oder?
Reto Diener: Ein richtiges neues Hallenbad umfasst nicht bloss das Schwimmbecken sondern zusätzliche Infrastruktur: Empfang, Garderoben, Duschen, ein Restaurant und eine Tiefgarage. Es ist darum nicht korrekt, die Kosten der Traglufthalle direkt mit den Kosten für ein zweites Hallenbad zu vergleichen.

Ist die bessere Auslastung der Geiselweid-Infrastruktur durch eine Traglufthalle nicht ein Argument, das für die Traglufthalle spricht?
Reto Diener: Wenn die Traglufthalle energetisch genügen würde, dann Ja. Aber die Traglufthalle genügt energetisch eben nicht. Das ist für uns der Knackpunkt. Und die Tatsache, dass die Traglufthalle ein Schandfleck im Quartier ist.

Markus Wenger: Die Traglufthalle wird laut Weisung des Stadtrates 1900 Megawattstunden Energie verbrauchen. Das Hallenbad Geiselweid verbraucht etwa 3500 Megawattstunden. Ein neues Hallenbad verbraucht knapp 3000 Megawattstunden. Das Argument, die Traglufthalle verbrauche drei bis viermal so viel Energie wie ein neues Hallenbad ist kreuzfalsch.

Reto Diener: Die Zahlen sind richtig, die Markus Wenger anführt, aber er vergleicht Äpfel mit Birnen. Entscheidend ist die Aussenhüllendämmung. Der Dämmwert einer Traglufthalle beträgt im allerbesten Fall 0,5. Ein modernes Hallenbad hat einen Dämmwert von 0,1. Die Traglufthalle verliert durch ihre Hülle drei- bis viermal so viel Energie wie ein modernes Hallenbad. Ein modernes Hallenbad hat aber, wie schon ausgeführt, ein viel grösseres Bauvolumen als die Traglufthalle. Darum werden hier Äpfel mit Birnen verglichen. Wir Gegner einer Traglufthalle sind der Meinung, ein zweites Hallenbad in Winterthur lediglich ein 25 Meter-Becken benötigt. Neu gebaut würde das zweite Hallenbad dann ungefähr gleich viel Energie verbrauchen wie die Traglufthalle.

Auch die Wasserballer wären froh um mehr Wasserfläche. Bild: skl

Ist es nicht schlussendlich eine Gewissensfrage? Soll wenn immer möglich und unter allen Umständen Energie gespart werden oder sind Ausnahmen möglich, wenn diese einer breiten Bevölkerung zugute kommen?
Reto Diener: Das ist immer eine Abwägung, die jeder für sich machen muss. Darum haben wir ja auch eine Volksabstimmung. Im Winter lässt sich auch anders Sport treiben, als ins Hallenbad zu gehen, Schwimmkurse können verstärkt im Sommer angeboten werden. Lediglich für die Schwimmsportler sieht es anders aus und die Sportler sind es, die hauptsächlich eine Traglufthalle fordern.

So würde sich die Halle ins Quartier einbetten. Bild: Screenshot Abstimmungszeitung

Der Stadtrat ist derselben Meinung. Er gewichtet die Energieziele höher und will mit dem zweiten Hallenbad zuwarten.
Markus Wenger: Der Stadtrat sagt, er wolle keine Traglufthalle und auch kein zweites Hallenbad, aus Kosten- und Energiegründen. Ich sehe weder bei den Kosten noch bei der Energie ein Problem. WIr können die Traglufthalle mit Abwärme aus der Kehrichtverwertungsanlage heizen. Die Abwärme ist keine schlechte Energie, wie es die Gegner darstellen.

Reto Diener: Der Bund sagt eindeutig, dass die Hälfte der Energie, die wir in der Kehrichtverwertungsanlage erzeugen aus fossilen Quellen stammt und keine erneuerbare Energie ist.

Markus Wenger: Ist das schlechte Energie? War es falsch, die Kehrichtverwertungsanlage auszubauen, um Wärme und Strom zu gewinnen?

Reto Diener: Der entscheidende Punkt ist, dass wir diese Energie benötigen, um Häuser zu heizen, in denen wir wohnen. Das ist das wichtigere Bedürfnis als ein Hallenbad zu betreiben.

Die Befürworter sagen, es ist doch besser, direkt die Wärme zu verbrauchen, als daraus Strom zu machen.
Reto Diener: Wir haben von beidem zuwenig. Die Kehrichtverwertungsanlage stösst 100 000 Tonnen CO2 aus und spart ungefähr dieselbe Menge CO2 ein. Wenn wir einen Teil der Energie aus der Kehrichtverwertungsanlage für die Traglufthalle abzweigen, wird automatisch der CO2-Ausstoss wachsen. Das erlaubt der Kanton nicht. Darum ist für mich auch unsicher, ob der Kanton die Traglufthalle letztlich bewilligen wird.

Die meiste Zeit des Jahres ist in der Kehrichtverwertungsanlage überschüssige Wärme vorhanden. Und bei grosser Kälte soll die Traglufthalle mit CO2-neutralem Biogas geheizt werden
Reto Diener: Das mit den Biogaszertifikaten ist ein fauler Trick. Beim Strom läuft das über eine schweizweite relativ unabhängige und zuverlässige Organisation. Das gibt es eine gewisse Garantie, dass ein Zertifikat dem entspricht, was man gekauft hat. Beim Biogas ist Chaos. Darum ist für uns die Lösung mit den Biogaszertifikaten ein Ablasshandel.

Markus Wenger: So schlecht sind die Zertifikate dann auch wieder nicht. Aber die Herkunft muss bewiesen werden, das ist für mich selbstverständlich. Wer in zwei bis drei Jahren in der Traglufthalle Schwimmen geht, kann ein gutes Gewissen haben im Bezug auf die Energie und die Kosten.

«Das Argument, die Traglufthalle verbrauche drei- bis viermal so viel Energie wie ein neues Hallenbad ist kreuzfalsch.»Markus Wenger, Gemeinderat FDP und Mitglied im Trägerverein Traglufthalle Geiselweid

Eine Mehrheit der Bevölkerung hat Ja gesagt zum Ziel, den CO2-Ausstoss bis 2050 deutlich zu senken. Soll man diese Ziele verraten, für ein bisschen Baden im Winter?
Markus Wenger: Es gibt Zielkonflikte. Wegen der Umwelt allen Sport zu verbieten, die Eishalle abzustellen und die Heizung in allen Hallen abzudrehen, ist doch eine sehr schräge Vorstellung. Schwimmen ist gesund, für alle Menschen von Jung bis Alt. Die Lösung mit der Traglufthalle ist klar besser, als damals mit dem Cabriodach. Das Dach wird im Herbst aufgestellt, wenn es gebraucht wird und im Frühling wieder abgebaut. So behält die Freiluftbadi ihren Charakter.

Reto Diener: Es ist eine doppelte Beeinträchtigung für die Anwohnerinnen und Anwohner. Das Ballonding, das zuerst weiss ist und dann vielleicht dreckig wird ist das eine. Die Traglufthalle gibt aber auch mehr Verkehr und mehr Lärm, gerade von den Sportlern, die die Halle primär nutzen wollen. Es gibt im Winter mehr Emissionen in einem Quartier, das schon im Sommer viel Emissionen trägt.

Markus Wenger: Also wenn ich beim Schwimmen zuhöre ist es in der Regel recht still, von den Wasserballern einmal abgesehen. Aber das ist eine Frage der Organisation, die Wasserballer nicht unbedingt und immer in der Traglufthalle trainieren zu lassen.

Städtische Abstimmung «Traglufthalle Freibad Geiselweid»
Am 20. Oktober stimmt Winterthur darüber ab, ob jeweils im Winterhalbjahr über dem Olympiabecken des Freibades Geiselweid eine Traglufthalle errichtet werden soll. Beantragt ist ein Kredit von 2,285 Millionen Franken. Die Abstimmungsvorlage geht auf die Volksinitiative «Geiselweid Traglufthalle im Winter» zurück, die im Sommer 2016 mit 2205 Unterschriften eingereicht wurde. Diese Initiative wurde vom Grossen Gemeinderat abgelehnt. Der Gemeinderat beauftragte aber den Stadtrat, ein bewilligungsfähiges Bauprojekt für eine Traglufthalle auszuarbeiten. Über dieses Projekt wird jetzt abgestimmt. Der Stadtrat lehnt die Traglufthalle ab. Er anerkennt zwar den Mangel an Hallenbad-Wasserfläche und bezeichnet die Traglufthalle als kostengünstigste Lösung für das Problem. Eine Traglufthalle stehe wegen der nötigen Ausnahmebewilligung für die Beheizung aber im Widerspruch zu den im Jahr 2012 mit grossem Mehr beschlossenen Energiezielen, begründet der Stadtrat sein Nein. Der Gemeinderat sagte mit 27:26 Stimmen Ja zum Projekt «Traglufthalle Freibad Geiselweid». Ja sagten FDP, GLP, EVP, CVP, EDU und der Pirat. Nein sagten grosse Teile von SP und SVP sowie Grüne und AL. (dh)

An der Medieninformation mahnten die Gegner einer Traglufthalle, der Bau könne sich wegen Einsprachen der Anwohnerinnen und Anwohner sehr lange verzögern. ist das nicht ein mieses Argument?
Reto Diener: Das ist nicht mein Argument und niemand wünscht sich das. Aber in der Praxis ist es so, dass man damit rechnen muss, dass Anwohner dieses Mittel ergreifen. Das gehört zur Demokratie, zum Rechtsstaat dazu.

Warum engagieren sich eigentlich die vielen Vereine nicht öffentlich stärker für die Traglufthalle, Herr Wenger? Gibt es den Bedarf nach mehr Schwimmflächen bei den Vereinen wirklich?
Markus Wenger: In den Vereinen sind etwas über 500 Schwimmer organisiert, davon sind 40 Prozent Jugendliche und Anfänger. Die haben offensichtlich Angst, sich zu äussern. Vor der Abstimmung über das Cabriodach erhielten sie die Rückmeldung, das Projekt diene alleine den Vereinen und die normalen Schwimmerinnen und Schwimmer hätten gar nichts davon. Dabei werden gerade die älteren Schwimmer davon profitieren, dass die Sportler in der Traglufthalle trainieren können und es im Hallenbad mehr Platz gibt. Aber es ist richtig: Sportler sind in der Regeln nicht die politischsten Menschen. Sie sind beim Sport und im Stadion sehr laut, aber viel zu leise, wenn es um Politik geht.

Erstellt: 20.09.2019, 15:49 Uhr

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