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Auf Stiftungen ist nicht mehr Verlass

Gewichtige Kulturförderinstitutionen verabschieden sich vom lokalen Engagement. Dennoch gelingt es Winterthurer Kulturhäusern, sich zu behaupten.

Roter Teppich für die lokale Kultur, das war einmal. Gewichtige Förderstiftungen haben ihren Schwerpunkt auf nationale und internationale Engagements verlagert.
Roter Teppich für die lokale Kultur, das war einmal. Gewichtige Förderstiftungen haben ihren Schwerpunkt auf nationale und internationale Engagements verlagert.
Foyer Volkart Stiftung: Matthias Jurt

Vor 18 Jahren verabschiedete sich die Volkart Stiftung aus Winterthur. Nicht physisch, ihren Sitz hat sie nach wie vor im Herzen der Stadt und bietet dort Kulturschaffenden in der Coalmine Bar und in der Fotogalerie eine Plattform. Doch den Fokus legte sie 2001 auf soziale Projekte von nationaler und internationaler Bedeutung. Der Grossteil des Stiftungsvolumens kommt nicht mehr lokalen Projekten zugute. Drei Millionen Franken übergab sie damals der Kulturstiftung Winterthur, welche die lokalen kulturellen Engagements unterstützen sollte. Doch die Kulturstiftung wurde 2016 aus dem Handelsregister gelöscht. In den 30 Jahren ihres Bestehens hat sie immerhin 6 Millionen Franken an die zeitgenössische Kultur vergeben.

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