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Bahn frei für den Abenteuerspielplatz

Die Anwohner, die gegen den Abenteuerspielplatz am Schützenweiher rekurriert hatten, akzeptieren ihre Niederlage vor Baurekursgericht. Die Initiantinnen wollen jetzt sofort loslegen.

Nach dem Rückzug der Beschwerde kann der Abenteuerspielplatz beim Schützenweiher hinter dem Pfadiheim nun gebaut werden.
Nach dem Rückzug der Beschwerde kann der Abenteuerspielplatz beim Schützenweiher hinter dem Pfadiheim nun gebaut werden.
mas

Gute Nachricht für die Eltern, die ihre Kinder gerne unter Aufsicht zimmern und sägen, planschen und schaufeln lassen wollen. Der im Rosenberg beim Schützenweiher geplante Abenteuerspielplatz kann aller Voraussicht nach nun gebaut werden.

Die Anwohnergruppe aus einer Liegenschaft, die gleich neben dem Spielplatzgrundstück liegt, hat gestern mitgeteilt: Man lasse die Rekursfrist verstreichen und reiche beim Verwaltungsgericht keine Beschwerde ein. Die Stockwerkeigentümergemeinschaft habe dies «knapp entschieden», so der Sprecher der Gruppe, Markus Müllhaupt.

«Soooo cool!»

Damit geht ein Streit zu Ende, der gegen drei Jahre gedauert hat. Die Anwohner legen Wert auf die Feststellung, dass es ihnen nie um den Spielplatz und den befürchteten Lärm an sich gegangen sei; sie hätten sich lediglich eine Verlegung gewünscht, «einige Meter weiter weg von unserem ständigen Wohnraum».

Im Schreiben kritisiert Müllhaupt, die Stadt habe nie ein offenes Ohr für das Anliegen gehabt und «keinen Finger gerührt». Man sei «konsterniert, dass die Angelegenheit juristisch ausgetragen werden musste».

Das Baurekursgericht hatte Mitte April entschieden, der Spielplatz sei zonenkonform und im Naherholungsgebiet am richtigen Ort. Auch den zusätzlichen Verkehr sah das Gericht nicht als Problem, es gebe genügend Parkplätze am Weiher. Lediglich punkto Öffnungszeiten müsse man nochmals über die Bücher.

Riesenfreude beim Verein

Beim Trägerverein Abenteuerplatz Winterthur wusste man bis gestern noch nichts vom Entscheid der Gegner. Die Freude bei Vereinspräsidentin Sandra Brülisauer war entsprechend gross: «So cool», jubelte sie.

Man werde nun im Herbst mit dem Bau beginnen, damit der Spielplatz im nächsten Frühling bereit sei. 300 000 Franken aus dem Luciak-Weilenmann-Fonds hat der Stadtrat für den Bau gesprochen, weitere 120 000 als Betriebsanschub. 200 000 Franken werde der Verein nun sammeln müssen für die Gebäude, sagt Brülisauer. An einem Stand an der Veltheimer Dorfet werde der Startschuss dafür erfolgen.

mgm

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