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Baum-Haus-Fall kommt vor Gericht

Bezirksgericht Der Konkurs der Baum Haus AG versetzte Hausbauer in Existenzängste und brachte die mit der Kontrolle der Baukredite betraute Raiffeisenbank in Erklärungsnot. Nach fünf Jahren steht der Generalunternehmer heute vor Gericht.

Der konkursite Bauunternehmer muss sich heute wegen mehrfachen Betrugs, mehrfacher Urkundenfälschung und mehr­facher Anstiftung zur Urkundenfälschung vor dem Bezirks­gericht Winterthur verantworten.
Der konkursite Bauunternehmer muss sich heute wegen mehrfachen Betrugs, mehrfacher Urkundenfälschung und mehr­facher Anstiftung zur Urkundenfälschung vor dem Bezirks­gericht Winterthur verantworten.
Heinz Diener

Die finanzielle Situation des Bauunternehmers war Mitte 2010 wohl bereits aussichtslos. Als er mit seinem Generalunternehmen Baum Haus Architektur AG offene Handwerkerrechnungen nicht mehr begleichen konnte, wählte er das letzte Mittel – mutmasslich ein illegales.

Gemäss der Staatsanwaltschaft überredete er Handwerker, denen er für Arbeiten an diversen Hausprojekten noch Geld schuldete, fingierte Rechnungen auf Projekte auszustellen, an denen sie nicht beteiligt waren. Diese Rechnungen sandte er an die Raiffeisenbank, die mit der Abwicklung der Zahlungen nach Baufortschritt betraut war.

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