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Berufsschule Winterthur will nicht klein beigeben

Die Vernehmlassung zur Reorganisation der Berufsschulen im Kanon Zürich sind ist abgeschlossen, die Berufsbildungsschule Winterthur wehrt sich gegen die Pläne.

Die BBW kämpft um ihre Berufsfelder.

Die BBW kämpft um ihre Berufsfelder. Bild: nag

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Die 29 kantonalen Berufsschulen sollen sich mehr auf ihre Stärken fokussieren und fokusfremde Berufsfelder an andere Schulen abtreten. So will es der Kanton (diese Zeitung berichtete). Das Maturitäts- und Berufsbildungsamt des Kantons Zürich (MBA) bestätigt nun, dass die Vernehmlassung dazu abgeschlossen sei und die betroffenen Berufsschulen ihre Meinung dazu geäussert hätten. Die Feedbacks würden zurzeit ausgewertet.

Bekannt ist, dass ein Grossteil der Berufsschulen das Ziel der Übung, nämlich mehr Übersicht in das historisch gewachsene Angebot der Schulen zu schaffen, begrüssen. Doch es gibt auch Unmut, unter anderem von der Berufsbildungsschule Winterthur (BBW). Ihr droht der Wegbruch der Architekturzeichner (ZFA). Rektor Erich Stutz will verhindern, dass sie an die Gewerbeschule in Wetzikon abwandern und begründet dies unter anderem mit bereits getätigten Investitionen.

Er nutzte darum die Vernehmlassung dazu, dem Kanton einen Alternativvorschlag zu präsentieren: Anstelle der ZFA biete sich auch die Möglichkeit, den Malerberuf von Zürich an den Standort Wetzikon zu verschieben. An der Zürcher Schule für Gestaltung sei der Malerberuf ohnehin nicht richtig platziert, gehöre dieser doch eindeutig zu den Bauberufen. Diese Meinung teile auch die Baugewerbliche Berufsschule Zürich, so Stutz. Ob seine Intervention Erfolg hat, wird sich anfangs 2020 zeigen, dann will der Bildungsrat über die Strategie entscheiden. (kal)

Erstellt: 07.11.2019, 15:44 Uhr

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