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Blei und Zink am Kopfsalat

Bevor man im eigenen Hausgarten Gemüse pflanzt, lohnt sich manchmal eine Bodenuntersuchung. Winterthurer Hauseigentümer haben Besorgniserregendes festgestellt.

Mehr als ein Dutzend solcher Säcke belasteten Bodens trägt Matthias Gfeller aus seinem Garten ab. Er will sie durch frischen Humus und Kompost ersetzen. Foto: Enzo Lopardo
Mehr als ein Dutzend solcher Säcke belasteten Bodens trägt Matthias Gfeller aus seinem Garten ab. Er will sie durch frischen Humus und Kompost ersetzen. Foto: Enzo Lopardo

Der Garten hinter dem hübschen Reihenhäuschen an der Sonnenbergstrasse gleicht zurzeit einer Baustelle. Ein gutes Dutzend mit Erde gefüllter Säcke stehen schon zum Abholen bereit. Und Matthias Gfeller ist weiter am Schaufeln.

Der ehemalige Stadtrat trägt in all seinen Gemüsebeeten etwa vierzig Zentimeter Erde ab und lässt sie durch eine Gartenbaufirma ersetzen. Denn im Frühling hat der Hausbesitzer eine Bodenprobe erstellen lassen, die ziemlich beunruhigend ausfiel: Die Grenzwerte für Blei und Zink waren deutlich überschritten, jener für Kadmium lag an der oberen Grenze.

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