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Blick in die Fokusliegenschaften

Drei der 13 sogenannten «Fokusliegenschaften» standen im Zentrum des Denkmalpflegerundgangs am Dienstagabend. Die Stadt ist mit ihren Umnutzungs- und Sparbemühungen auf Kurs.

Die Liegenschaft an der Lindstrasse 6, die nach einem Wasserschaden umfassender als vorgesehen renoviert wurde.
Die Liegenschaft an der Lindstrasse 6, die nach einem Wasserschaden umfassender als vorgesehen renoviert wurde.
Melanie Duchene

Es riecht nach frischer Farbe und man bekommt Lust, hier gleich einzuziehen: Die Renovation des «Spillergüetli» an der Zeughausstrasse 73 steht kurz vor dem Abschluss. Die klassizistische Vorstadtvilla von 1842 wurde jahrzehntelang von der Stadt genutzt; mit Bezug des Superblocks wurde sie frei. Damit ist sie eine von 13 sogenannten Fokusliegenschaften im Denkmalpflegeinventar, mit deren künftiger Nutzung sich die Stadt auseinandersetzen musste.Projektleiterin Ivana Bertolo erläutert die Vorgehensweise: «Nach dem Okay des Stadtrats im Februar 2013 wurde jedes Objekt nach drei Szenarien geprüft: klein – minimale Instandhaltung, geringer Aufwand, rasche Weiternutzung; mittel – Sanierung und Umnutzung zu Wohnzwecken; gross – volle Ausnutzung des Entwicklungspotenzials.» Das Resultat spiegelt die Sparbemühungen der Stadt: Neunmal wurde die kleine Variante, nur je einmal die mittlere und die grosse gewählt. Ein Objekt wurde verkauft und das Stadthaus vorerst ausgeklammert.

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