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Breite Kritik an Finanzausgleich

Unterstützung für Winterthur bei der Frage, wie die Sozialkosten verteilt werden sollen: Eine Gruppe von Agglomerationsgemeinden hat gestern den Zürcher Finanzausgleich als «Fehlkonstrukt» kritisiert.

«Wir wurden für die Arbeitsgruppe gar nicht angefragt»: Sozialvorsteher Nicolas Galladé.
«Wir wurden für die Arbeitsgruppe gar nicht angefragt»: Sozialvorsteher Nicolas Galladé.
Heinz Diener

Jetzt wollen auch weitere Gemeinden die Kosten im Kanton Zürich möglichst bald gerechter verteilen: Dietikon, Schlieren, Embrach, Wädenswil, Opfikon und Affoltern am Albis haben sich in einer Arbeitsgruppe zusammengeschlossen. Ihre Botschaft: Vor allem bei den Soziallasten braucht es dringend eine neue Lösung. Der Finanzausgleich, der seit 2012 gilt, sei ein «Fehlkonstrukt». Es werde nicht berücksichtigt, dass von den grossen Leistungen einzelner Gemeinden der ganze Kanton profitiere, sagte beispielsweise der Dietiker Stadtrat Rolf Schaeren (CVP).

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