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Bund hält Tunnelprojekt für unausgereift und zu teuer

Der Bund hat die Priorität der Zentrumserschliessung Neuhegi Grüze zurückgesetzt. Reifegrad der Vorlage und Kosten-Nutzen-Verhältnis seien ungenügend.

Ein Teil des Tunnels würde unter dieser Wiese, gleich neben dem Schloss Hegi verlaufen.
Ein Teil des Tunnels würde unter dieser Wiese, gleich neben dem Schloss Hegi verlaufen.
Archiv, Marc Dahinden

Im Agglomerationsprogramm Winterthur und Umgebung der 3. Generation findet sich unter anderen Massnahmen die Zentrumerschliessung Neuhegi-Grüze. Die geplante Erschliessung soll das Wachstumsquartier durch eine teils unterirdisch geführte Strasse mit der Autobahn A1 verbinden.

Das Vorhaben wurde schon mehrmals vertagt ­– und erleidet nun erneut einen Rückschlag. In seinem Prüfbericht zum Agglomerationsprogramm der 3. Generation hat der Bund die 200 Millionen Franken teure Erschliessung von der Priorität B auf C zurückgestuft. Projekte mit B-Priorität haben einen beabsichtigten Baubeginn zwischen 2023 und 2026. Die C-Priorität dagegen bedeutet nur, dass der Bund den Handlungsbedarf grundsätzlich anerkennt, dass das Kosten-Nutzen-Verhältnis oder der Reifegrad der vorgeschlagenen Massnahme aber noch als ungenügend beurteilt werden. Gemäss Bauvorsteherin Christa Meier (SP) hat sich der Stadtrat zwar für eine Beibehaltung der B-Priorität eingesetzt, jedoch ohne Erfolg. Der Bund verlangt, dass die Massnahme erheblich optimiert wird. Laut Meier erachtet der Stadtrat die Kritik des Bundes zwar als streng, aber gerechtfertigt.

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