Wirtschaft

Burckhardt mit mehr Umsatz aber weniger Gewinn

Burckhardt Compression hat im Geschäftsjahr 2017/18 mehr Bestellungen an Land gezogen und mehr Umsatz geschrieben. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen allerdings weniger.

Ein schwieriges Jahr für Burckhardt: das Winterthurer Unternehmen muss einen Gewinnrückgang hinnehmen.

Ein schwieriges Jahr für Burckhardt: das Winterthurer Unternehmen muss einen Gewinnrückgang hinnehmen. Bild: Heinz Diener

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Der Kolbenkompressorhersteller Burckhardt weist für das Jahr Ende März abgeschlossene Geschäftsjahr 2017/18 einen 11 Prozent höheren Bestellungseingang von 525,2 Millionen Franken aus, wie das Unternehman am Dienstag mitteilte. Der Umsatz stieg um 6,6 Prozent höheren Umsatz auf 594,6 Millionen Franken. Der operative Gewinn (EBIT) nahm hingegen um 13 Prozent auf 41,7 Millionen und der Reingewinn um 11 Prozent auf 29 Millionen Franken ab.

Die Aktionäre müssen sich auf eine tiefere Dividende einstellen. Es wird eine Ausschüttung von 6 Franken pro Papier vorgeschlagen, nachdem im Vorjahr noch 7 Franken herausgeschaut hatten.

Mit den vorgelegten Zahlen wurden die Prognosen der Analysten bei den Aufträgen und beim Umsatz deutlich übertroffen und beim operativen Gewinn gut erfüllt: Die Experten hatten im Schnitt (AWP-Konsens) mit einem Bestellungseingang von nur 482,1 Millionen, einem Umsatz von lediglich 549,2 Millionen sowie einem EBIT von 40,7 Millionen Franken gerechnet.

Das Unternehmen kämpfte im letzten Jahr mit einem «sehr wettbewerbsintensiven Marktumfeld», wie es schreibt. Dabei sei die Position als Marktführer für Kolbenkompressoren erfolgreich verteidigt worden. Die operative Marge sei dabei mit 7 Prozent im Rahmen der eigenen Ziele zu liegen gekommen. Gleichwohl ging diese Kennzahl erneut zurück. Im Vorjahr wurden knapp 9 Prozent ausgewiesen, im Jahr davor sogar 15 Prozent.

Rote Zahlen im Neumaschinengeschäft

Vor allem im Geschäft mit neuen Maschinen war die Profitabilität schlecht. Es resultierte trotz eines höheren Umsatzes ein markant höherer operativer Verlust. Das zweite Standbein, das Service- und Komponentengeschäft, hielt die Rentabilität knapp auf Vorjahresniveau.

Rasche Besserung ist nicht in Sicht. Das Unternehmen stellt für das neue Geschäftsjahr 2018/19 einen Umsatz auf Vorjahreshöhe und einen leicht höheren Betriebs- und Reingewinn in Aussicht. Immerhin sei mit einer weiteren Erholung der wichtigsten Absatzmärkte zu rechnen, was die Investitionsbereitschaft der Kunden erhöhen sollte, heisst es weiter. (huy/SDA)

Erstellt: 29.05.2018, 10:46 Uhr

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