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Club-Lobby pegelte beim geplanten strengeren Gehörschutz erfolgreich herunter

Clubs- und Eventveranstalter machten in Bundesbern erfolgreich Druck gegen striktere Auflagen.

Die Clubszene kann aufatmen. Die neue Gehörschutzverordnung ist weniger streng als geplant.
Die Clubszene kann aufatmen. Die neue Gehörschutzverordnung ist weniger streng als geplant.
elo/Archiv

Der Aufschrei in der Event- und Kulturszene war laut, das Echo in den Medien gross - und am Ende hat sich die Kulturlobby in Bundesbern durchgesetzt, am runden Tisch und ziemlich leise.

Mit der neuen Verordnung zum Bundesgesetz über den Schutz vor Gefährdungen durch nichtionisierende Strahlung und Schall wollte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitunter die Auflagen für den Gehörschutz bei Konzerten deutlich verschärfen. Neu hätten auch Veranstalter vergleichsweise leiser Konzerte (zwischen durchschnittlich 93 und 96 Dezibel) und kurzer lauterer Konzerte (96 bis 100 Dezibel) mit einem professionellen Aufnahmegerät aufgezeichnet werden müssen. Die Aufnahmen hätten die Veranstalter für einen Monat speichern müssen. Das hätte den Behörden nachträgliche Kontrollen ermöglicht.

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