Winterthur

Das Fotomuseum plant einen Neubau

Die Projektideen stammen von jungen Architekten der ETH Zürich. Die Finanzierung ist noch nicht gesichert.

Das Winterthurer Fotomuseum will bis 2022 einen Neubau beziehen.

Das Winterthurer Fotomuseum will bis 2022 einen Neubau beziehen.

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Das Fotomuseum Winterthur plant hinter dem bestehenden Gebäude an der Grüzenstrasse 44 einen Erweiterungsbau. Der Altbau an der Töpferstrasse 19 müsste dafür abgerissen werden.

Für den Neubau haben 25 Absolventen und Absolventinnen des Masterstudiengangs Architektur der ETH Zürich Projektideen eingereicht, die nun vom 15. bis 17. Februar im Museum ausgestellt werden. Eine Jury, in der auch die Stadt Winterthur vertreten ist, werde dann ein Projekt zur Weiterarbeitung empfehlen, heisst es in der Medienmitteilung von gestern.

Geldgeber fehlen noch

2022 solle der Neubau fertig sein, gerechnet werde mit einer Bauzeit von einem Jahr, sagt Nadine Wietlisbach, Direktorin des Fotomuseums. Die Finanzierung steht noch nicht: «Die Gespräche beginnen jetzt.»

Auf eine öffentliche Ausschreibung habe man verzichtet, weil dabei normalerweise viel weniger als die nun eingegangenen 25 Ideen eingereicht würden. Auch habe man mit jungen Architekten zusammen gearbeitet, damit das Projekt finanziell im Rahmen bleibe. «Schlaue Lösungen sind uns wichtiger als das Prestige», sagt Wietlisbach.

Die bestehenden Museumsräume sollen saniert werden. Hier sei in den 25 Jahren seit der Gründung «sehr wenig» gemacht worden, vor allem im klimatischen Bereich bestehe Handlungsbedarf. Die Gesamtkosten sollen 15 Millionen betragen.

Fotostiftung braucht Platz

Der Neubau, der mit dem bestehenden Museum verbunden wird, ist für die dreihundert Quadratmeter Ausstellungsfläche bestimmt, die dem Fotomuseum zurzeit gegenüber an der Grüzenstrasse 45 zur Verfügung stehen. Diese Räume möchte in Zukunft die Fotostiftung für sich nutzen, unter anderem für die wachsende Sammlung.

Die Pläne gehen auf Bedarfsanalysen zurück. Das Fotomuseum möchte die Vermittlung stärken und vermehrt bereits in die Entwicklung von Ausstellungen einbeziehen sowie mit neuen Ausstellungsformaten noch mehr auf die Besucherinnen und Besucher zugehen.

(Der Landbote)

Erstellt: 05.02.2019, 18:57 Uhr

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