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Das neue Kleinkino Cameo ist ein Bijou, auf das Filmfans lange gewartet haben

Am Samstag öffnet das Studiokino Cameo auf dem Sulzer-Areal. Das Filmfoyer bekommt damit nach Jahrzehnten eine eigene Spielstätte und die Stadt ein neues Kulturzentrum.

Bequeme Lehnen und viel Beinfreiheit waren ihnen wichtig: Architekt Peter Wehrli, Projektleiter Rolf Heusser (Mitte) und Kinoleiterin Liliane Hollinger.
Bequeme Lehnen und viel Beinfreiheit waren ihnen wichtig: Architekt Peter Wehrli, Projektleiter Rolf Heusser (Mitte) und Kinoleiterin Liliane Hollinger.
Donato Caspari

Seit dem letzten Jahrhundert ist Rolf Heusser Präsident des Filmfoyers. Oft wurde es totgesagt, immer wieder verdrängt: Vom Jugendhaus in den 1970er-Jahren zog man ans Obertor, dann ins Kino Talgarten und weiter in die Loge. Nun endlich haben die Filmverrückten, wonach sie so lange trachteten: Ein Kino, das sie nicht nur einmal pro Woche bespielen, sondern wo sie ein Vollprogramm zeigen können. Heusser liess gestern an einer Medienkonferenz die letzten paar Jahre vorbeiflimmern. Vor sechs Jahren wurde der Wunsch nach einer eigenen Spielstätte wieder einmal wach, 2010 wagte man den Projektstart, 2013 legte man einen Prospekt auf. Und gestern sagte Heusser: «Wir konnten unsere Mitgliederzahl von 220 auf 590 erhöhen.»

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