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Das Technorama zündet die nächste Stufe

Experimente als Show und Popcorn mit minus 196 Grad: Das Technorama verwandelt das Casinotheater wieder in ein Grossraumlabor. Die wissenschaftlichen Vorstellungen haben dieses Jahr einen Nebeneffekt: Sie sind der Startschuss zum Crowdfunding für die geplante Wunderbrücke.

Beim zweiten Anlauf glückt der Start: Marco Miranda und Thorsten D. Künnemann vom Technorama schiessen eine Pet-Flaschen-Rakete durch den Casino-Saal.
Beim zweiten Anlauf glückt der Start: Marco Miranda und Thorsten D. Künnemann vom Technorama schiessen eine Pet-Flaschen-Rakete durch den Casino-Saal.
Stjepan Lukac/Technorama

Es dampft und zischt auf der Startrampe. Ganz hinten im Casinosaal soll in den nächsten Sekunden eine Pet-Flasche starten. Irgendetwas geht schief. Fehlzündung. Die Rakete spickt nach hinten in den Vorhang. «Hartnäckigkeit ist eine der wichtigen Eigenschaften von Forscherinnen und Forschern», doziert Raketentechniker und Technorama-Direktor Thorsten D. Künnemann. Das beruhigt das raunende Publikum. Zweiter Versuch. Nochmals giesst Dr. Marco Miranda, sonst Labortechniker, heute wissenschaftlicher Conferencier, flüssigen Stickstoff mit Minus 196 Grad in die mit handwarmem Wasser halb gefüllte Flasche. Die 180 Zuschauerinnen und Zuschauer halten den Atem an. Diejenigen in der Schusslinie ziehen die Köpfe ein. Miranda schüttelt, der Stickstoff kocht über, die Flasche saust an einer Schnur quer durch den Saal. Experiment geglückt, Publikum klatscht.

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