Winterthur

Der erste schwere Unfall seit Langem

Eine 85-Jährige ist heute Morgen von einem Bus angefahren und mittelschwer verletzt worden. Laut Stadtbus ist es der erste schwere Unfall am Hauptbahnhof seit über 10 Jahren.

Unfall am Busbahnhof: Der unterste Abschnitt der Stadthausstrasse war gestern Morgen wegen Spurensicherungsarbeiten gesperrt.

Unfall am Busbahnhof: Der unterste Abschnitt der Stadthausstrasse war gestern Morgen wegen Spurensicherungsarbeiten gesperrt. Bild: hit

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Er sei tief betroffen vom Unfall, sagte Stadtbus-Direktor Thomas Nideröst heute Nachmittag. Aufgrund der Abläufe kenne er die Identität der 85-Jährigen, die heute Morgen am Hauptbahnhof beim Zusammenstoss mit einem Bus verletzt wurde, noch nicht.

«Ich möchte aber auf diesem Weg schon einmal meine Anteilnahme ausdrücken und von Herzen gute Besserung wünschen.» Sobald es möglich sei, werde Stadtbus persönlich bei der Betroffenen vorbeigehen.

Laut Nideröst handelt es sich beim heutigen Zusammenstoss um den ersten schweren Unfall dieser Art am Winterthurer Hauptbahnhof seit über zehn Jahren. Der Unfallhergang ist noch nicht abschliessend geklärt; die Stadtpolizei hat einen Zeugenaufruf gestartet (052 267 51 52).

Schwierige Bergung

Fest steht, dass es ein Bus der Linie 3 war, der am Morgen gegen 9.30 Uhr die Rentnerin beim Einbiegen in die Stadthausstrasse erfasste. Durch den Zusammenprall und den Sturz hat sich die Frau mittelschwere Verletzungen zugezogen.

Laut Stadtpolizei war die 85-Jährige beim Eintreffen der Rettungskräfte ansprechbar. Zu ihrer Bergung musste allerdings die Feuerwehr ausrücken. Über die Art der Verletzungen war heute nichts in Erfahrung zu bringen.

«Ich bin vom Unfall tief betroffen.»Stadtbus-Direktor Thomas Nideröst

Beim Unfallfahrer von Stadtbus handelt es sich um einen 31-jährigen Schweizer. Er und seine Passagiere blieben beim Unfall unverletzt. Laut Nideröst wurde der Chauffeur heute den ganzen Tag über intern betreut, auch psychologische Unterstützung habe man ihm angeboten.

Zur Verkehrssituation am Hauptbahnhof, wo täglich Tausende Passanten die Fahrwege der Busse kreuzen, wollte sich Nideröst heute nicht äussern. Die Schuldfrage sei nicht geklärt, daher mache es keinen Sinn, über die Unfallursache zu spekulieren. Natürlich sei die Situation am Hauptbahnhof für «alle Beteiligten nicht optimal».

Eine kleine Verbesserung bringt der Fahrplanwechsel am 9. Dezember, wie Nideröst bestätigt. Weil viele Buslinien durchgekoppelt werden, entfallen Wendewege, was den Busverkehr im Perimeter des Hauptbahnhofes etwas reduziert. Am grundsätzlichen Konflikt der Verkehrsteilnehmer beim Busbahnhof ändert hingegen nichts.

Teilweise Verspätungen

Die Stadthausstrasse blieb wegen des Unfalls im Abschnitt zwischen UBS und Bahnhofplatz für mehrere Stunden gesperrt, um die Bergungs- und Spurensicherungsarbeiten nicht zu behindern. Die Busse wurden umgeleitet, was teilweise zu Verspätungen führte. Kurz nach Mittag wurde der Abschnitt wieder freigegeben. (mcl)

Erstellt: 12.09.2018, 16:34 Uhr

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