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«Der jetzige Regierungsrat ignoriert grüne Themen fast vollständig»

Martin Neukom (Grüne) will in den Regierungsrat, um für den Klimaschutz zu kämpfen. Dass sich seine Partei mit Mario Fehr (SP) zerstritten hat, ist für ihn im Wahlkampf ein Nachteil – und ein Ärgernis.

Martin Neukom (Grüne): «Ohne Mario Fehr gäbe es in der Schweiz keine SKOS-Richtlinien mehr.»
Martin Neukom (Grüne): «Ohne Mario Fehr gäbe es in der Schweiz keine SKOS-Richtlinien mehr.»
Nathalie Guinand

Winterthur hat oft das Gefühl, in Zürich zu kurz zu kommen. Stimmt dieser Eindruck?

Martin Neukom:Es kommt auf das Thema an. Im Kantonsrat wird sicher häufig über die Stadt Zürich gesprochen. Und es ist auch so, dass für viele Stadtzürcher alles ausserhalb der Stadt Zürich Provinz ist. In diesem Sinne stimmt der Eindruck: Die Stadt-Zürcher Optik dominiert. In der konkreten Politik kommt Winterthur aber nicht zu kurz. Winterthur hat beispielsweise ein breites Kulturangebot, das vom Kanton unterstützt wird. Und auch beim Finanzausgleich werden wir gut berücksichtigt.

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