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«Der Namenswechsel bei der Axa ist gerechtfertigt»

Dass der Versicherungskonzern Axa das Wort «Winterthur» aus seinem Namen streicht, schmerze zwar Nostalgiker, sei aber ein nachvollziehbarer Schritt, sagt Markenexperte Stefan Vogler.

Für Markenexperte Stefan Vogler ist das Abstossen des Namens «Winterthur» ein logischer Schritt von Axa.
Für Markenexperte Stefan Vogler ist das Abstossen des Namens «Winterthur» ein logischer Schritt von Axa.
Marc Dahinden

Die Axa Winterthur heisst ab nächsten Frühling nur noch Axa. Eine weise Entscheidung?Stefan Vogler: Zuerst einmal muss man festhalten, dass dieser Schritt nicht wirklich überraschend, sondern eine logische Folge der bisherigen Entwicklung ist. Zumal ja das Wort Axa bereits seit zehn Jahren im Firmennamen enthalten und darum mittlerweile vertraut ist. Die Kürzung von einer Doppelmarke zu einem ‚Single Brand‘ ist ein probates Mittel in der Markenführung. Es kommt oft vor, dass ein Unternehmen nach einer Fusion zuerst einen Doppelnamen trägt und sich später wieder von einem Namen trennt. Denken Sie beispielsweise an den Kabelnetzbetreiber UPC Cablecom, der heute nur noch UPC heisst.

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