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Der Stadtrat hat ein Ohr für die Jugend

Die Stadt Winterthur will den politischen Dialog mit den Jugendlichen suchen. Die Gespräche werden aber nicht persönlich sondern über eine App geführt.

Gregory von Ballmoos
Die Stadt Winterthur will über eine App die Anliegen der Jugendlichen abholen.
Die Stadt Winterthur will über eine App die Anliegen der Jugendlichen abholen.
Enzo Lopardo

Über die App Stadtpräsident Michael Künzle nach seinem liebsten Kunstwerk fragen, oder bei Stadtrat Stefan Fritschi mehr Busverbindungen nach dem Ausgang verlangen. Dies können die Jugendlichen aus Winterthur ab sofort. In der App der Jugendinfo können alle Stadträte direkt angeschrieben werden. Aber auch Vertreter der Gemeinderatsfraktionen stehen für Fragen zur Verfügung.

Mit dem Projekt «Engage Winterthur» will die Stadt die Anliegen der Jugend abholen und gegebenenfalls umsetzen. Zusätzlich zur Digitalplattform bietet die Stadt am 3. Oktober für die Jugendlichen eine Diskussionsrunde.

Jugendparlament kommt zurück

Unabhängig vom Projekt «Engage Winterthur» gründeten jugendliche Initiantinnen und Initianten ein Jugendparlament in Winterthur. Diese Projekt wird von der Stadt unterstützt, im Gegenzug sammelt das Jugendparlament seine Anliegen und übermittelt diese gebündelt an die Stadt.

Das Jugendparlament wird jedoch nicht mehr traditionell tagen, sondern sich vermehrt über die neuen Kommunikationskanäle austauschen.

In Winterthur gab es bereits einmal ein Jugendparlament in den 90er Jahren engagierten sich unter anderem Nathalie Rickli und Nicolas Galladé im Winterthurer Jugendparlament.

Übrigens: Bis am späten Donnerstagmorgen ist in der App lediglich ein Anliegen eingegangen und zwar bei Nicolas Galladé. Das Anliegen kommt von Blerim, besteht aus zwei Buchstaben und ist sehr kryptisch: «Gr». Wird Galladé bereits angeknurrt oder hat ein Journalist beim Testen zu früh auf senden gedrückt?

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