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Der unsichtbare Stadtbus

Die Winterthurer Stadtbusse sind so leise, dass sie für sehbehinderte Personen kaum hörbar sind. Zwei Betroffene zeigen, welchen Gefahren sie am Bahnhof ausgesetzt sind und mit welchen Strategien sie diesen begegnen. Ein Rundgang.

Für Sehbehinderte birgt der Bahnhof Winterthur viele Gefahren.

Dienstagmorgen am Hauptbahnhof Winterthur: Heini Bächi steht, ausgerüstet mit dem weissen Blindenstock, an der Kante der Bushaltestelle des 2er und 3er-Busses vor dem Tätowiergeschäft Giahi und wartet. Vor ihm schlängeln sich die roten Stadtbusse durch den Verkehr aus Velos, Autos, Kinderwagen und Fussgängern. Ein Lastwagen lädt seine Lieferung fürs nahegelegene Restaurant aus, im Hintergrund dröhnt der Presslufthammer einer Baustelle.

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