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Der Wirbelwind

Blerim Bunjaku ist ein Paradiesvogel in der Winterthurer Politik. Er war schon Mitglied der EVP und der SP. Jetzt tritt er als Parteiloser für den Stadtrat an. Seine Wahl­chancen sind minim, seine Zuversicht ist jedoch ungebrochen.

Er machte Schlagzeilen, als er 2014 als Muslim auf der EVP-Liste kandidierte. Jetzt tritt Blerim Bunjaku für den Stadtrat an.
Er machte Schlagzeilen, als er 2014 als Muslim auf der EVP-Liste kandidierte. Jetzt tritt Blerim Bunjaku für den Stadtrat an.
Madeleine Schoder

So tritt er auf: Bestens gelaunt, freundlich, selbstbewusst, immer gut angezogen und mit einem Haarspitzchen auf dem Kopf, das fast schon ein Markenzeichen ist: Blerim Bunjaku ist genau so, wie man sich einen IT-Unternehmer vorstellt.

Dem Bild eines Politikers entspricht er nicht, er redet auch nicht so im Besprechungszimmer seiner neuen Firma am Bahnhofplatz: Ihm geht es nicht um politische Programme oder Ideologie. Er sieht Probleme und sucht dazu Lösungen. Und Ideen dafür hat er im Dutzend, er lanciert sie im Minutentakt. An die politische Umsetzbarkeit, an Abläufe, die man einhalten, oder Mehrheiten, die man finden müsste, denkt er dabei nicht.

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