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Die Alien-Gläubigen auf Mitgliedersuche in der Altstadt

Am Samstag informierten Mitglieder einer Gruppierung, die daran glaubt, in Kontakt mit Ausserirdischen zu stehen, in der Marktgasse interessierte Personen. Laut Sektenexperte Schmid zeigt sie «deutlich sektenhafte Züge» auf.

Dutzende von Broschüren sind am Infostand aufgelegt.
Dutzende von Broschüren sind am Infostand aufgelegt.
Michele Limina

Samstagmorgen, es regnet. Vor dem Justitiabrunnen in der Marktgasse steht ein Zelt mit blau-weissen Längsstreifen und einem kleinen Vordach. An diesem hängt ein Zettel mit der Aufschrift: «Alle Schriften und Kleber gratis.» Hinter einer Wand mit Dutzenden von Broschüren sitzen drei Männer um die fünfzig im Trockenen. Sie sind alle Mitglied der Freien Interessengemeinschaft für Grenz- und Geisteswissenschaften und Ufologiestudien (Figu). Eine Gemeinschaft, die glaubt, dass Ausserirdische – sogenannte Plejaren – in regem Kontakt mit ihrem Gründer Eduard «Billy» Meier stehen. Auf ihrer Website veröffentlichte «Ufo-Meier» Anfang April das 641. Kontaktgespräch.Die Gemeinschaft hat ihren Hauptsitz seit gut 40 Jahren in Schmidrüti, oberhalb von Turbenthal. Nebst 30 Mitgliedern der sogenannten Kerngruppe hat sie gut 350 Passivmitglieder. Meier sei jedoch der Einzige in der Figu, der Kontakt mit den Aliens habe. Er schreibe die Gespräche zwischen ihm und den fremden Wesen nieder und veröffentliche diese, erklären die Männer am Infostand. «Billy ist der letzte Lehrer und Künder der Lehre der Wahrheit im grossen Stil», sagt Pressesprecher Patric Chenaux.

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